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Luca Hänni bei «Let’s Dance»Für den Sieg hat’s nicht ganz gereicht

Trotz sehr ansprechender Leistung landeten Luca Hänni und Tanzpartnerin Christina Luft beim Finale von «Let’s Dance» nur auf Rang 3.

Sie hatten jede Menge Spass, auch wenn es letztlich nicht ganz nach vorne reichte: Luca Hänni und Tanzpartnerin Christina Luft, hier bei einem Auftritt im Halbfinale von «Let’s Dance».
Sie hatten jede Menge Spass, auch wenn es letztlich nicht ganz nach vorne reichte: Luca Hänni und Tanzpartnerin Christina Luft, hier bei einem Auftritt im Halbfinale von «Let’s Dance».
Foto: RTL/Stefan Gregorowius

Das Niveau war hoch – sehr hoch sogar. Gegen Ende des Finales der 13. Staffel von «Let’s Dance» verteilten die drei Juroren Joachim Llambi, Motsi Mabuse und Jorge González am Freitagabend praktisch nur noch die Höchstnote 10. So auch für den Berner Popstar und früheren «Deutschland sucht den Superstar»-Sieger Luca Hänni.

Gemeinsam mit Tanzpartnerin Christina Luft legte der 25-Jährige in der Freestyle-Darbietung einen Mix aus Jive, Quickstep, Cha Cha Cha und Rumba aufs Parkett – und dies zu Musik aus dem Animationsfilm «Sing», in dem Hänni einst einem Frosch seine Stimme lieh.

Keine Bestnoten zu Beginn

Von der Jury gab es im Anschluss an den letzten Tanz des Schweizers reichlich Lob für dessen tänzerisches Können, Energie und Variation. In der Bewertung schwang aber auch ein gewisses Bedauern mit, dass der Eurovision-Song-Contest-Vierte von 2019 diese Leistung in den zwei ersten Tänzen des Abends – einem Quickstep und einem Salsa – nicht ganz einzulösen vermochte. Dort reichte es jeweils nicht für die maximale Punktzahl.

So begaben sich Hänni und Luft mit einem Handicap in das entscheidende Publikums-Voting der RTL-Show. Letztlich resultierte für das Tanzpaar der dritte Rang. Das Rennen machten am Ende, kurz nach Mitternacht, Lili Paul-Roncalli und Massimo Sinató vor Moritz Hans und Renata Lusin.

Luca Hänni sprach gegen Ende der Sendung trotz allem von einer «tollen Reise», die ihm «Let’s Dance» beschert habe. Nach fast drei Monaten «Tanz-Quarantäne» in Köln, wo die Sendung während 13 Wochen jeweils freitags produziert wurde (corona-bedingt mehrheitlich ohne Zuschauer), kann Hänni nun fürs Erste auch wieder zu seiner Familie zurückkehren.