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Carlos ist 23 Stunden täglich im Zimmer

Der 18-Jährige darf sein Zimmer an vier Tagen pro Woche nicht verlassen. Es handelt sich dabei um eine Disziplinarmassnahme, weil er sich den ihm angebotenen Förderungsmassnahmen verweigert.

Carlos auf seinem Bett in der betreuten Wohnung in Reinach. (Screenshot SRF)
Carlos auf seinem Bett in der betreuten Wohnung in Reinach. (Screenshot SRF)
Keystone
Justizdirektor Martin Graf (Grüne) nimmt zum zweiten Mal vor den Medien Stellung zum Fall Carlos. Erstmal äusserte er sich am 6. September (Bild), nachdem er bei der Oberjugendanwaltschaft einen Bericht zum Fall angefordert hatte.
Justizdirektor Martin Graf (Grüne) nimmt zum zweiten Mal vor den Medien Stellung zum Fall Carlos. Erstmal äusserte er sich am 6. September (Bild), nachdem er bei der Oberjugendanwaltschaft einen Bericht zum Fall angefordert hatte.
Sophie Stieger
Boxer mit «All for Brian»-T-Shirt setzt ein Zeichen
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Kostas Maros
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Der junge Straftäter Carlos kann am Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag sein Zimmer im Massnahmenzentrum Uitikon (MZU) während jeweils 23 Stunden nicht verlassen. Es handelt sich dabei um eine Disziplinarmassnahme, welche die Leitung verfügt hat, weil sich der mittlerweile landesweit bekannte 18-Jährige den ihm angebotenen Förderungsmassnahmen verweigert. Dies berichtete die «SonntagsZeitung». Die Zeitung stützt sich dabei auf eine nicht genannte Quelle. Die Institutsleitung verlangt von Carlos, dass er eine Werklehre macht und sich in das Programm eingliedert. In diesem Rahmen hätte er eine Möglichkeit, individuell angepassten Schulunterricht zu erhalten.

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