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«Das regt mich am meisten auf»

Thun-Trainer Marc Schneider sagt nach dem 1:2 beim FC Zürich, was ihn ärgert. Zum Startprogramm meint: «Wir wissen, dass wir nach den ersten vier Partien mit null Punkten dastehen können. Die Frage ist, wie wir damit umgehen würden.»

Langt sich an den Kopf: Marc Schneider.
Langt sich an den Kopf: Marc Schneider.
Keystone

Wie lautet Ihr Fazit nach der 1:2-Niederlage?

Marc Schneider: Die erste Halbzeit war wirklich gut, wir konnten umsetzen, was wir uns vorgenommen hatten, erspielten uns vier, fünf sehr gute Möglichkeiten. In der zweiten Halbzeit wollten wir eigentlich so weiterspielen.

Warum hat dies nicht geklappt?

Warum genau ist so kurz nach der Partie schwer zu sagen.

Ging Ihrem Team die Kraft aus?

Das glaube ich nicht. Wir waren nicht mehr so konsequent, liessen den Ball nicht mehr wunschgemäss laufen. Und dann erhalten wir zwei Tore nach Standardsituationen. Das regt mich am meisten auf.

Inwiefern?

Wir hatten solche Situationen vor der Partie genau analysiert. Weil wir wussten: Bei Standards hat der FC Zürich grosse Qualitäten. Umso ärgerlicher ist es, erhielten wir nach zwei solchen Situationen Gegentore. Danach konnten wir nicht mehr reagieren, weil wir zu kompliziert agierten. Das ist schade und stimmt mich auch ein wenig nachdenklich. Wie im ersten Spiel gegen Sion kam Ihr Team auch gegen den FCZ zu vielen Chancen. Marvin Spielmann hat früh eine grosse Gelegenheit, Dejan Sorgic auch. Die Bälle müssten zumindest aufs Tor kommen. Sonst wird es schwer, Treffer zu erzielen.

Erstmals seit 2002 hat der FC Thun die ersten beiden Super-League-Partien verloren. Nun folgen die Duelle mit Basel und den Young Boys. Macht Ihnen das Angst?

Wenn man zu Beginn gegen die Top vier der Liga antreten muss, ist es, sagen wir mal, ein unglückliches Startprogramm. Holen wir aus diesen Partien Punkte, wäre es umso schöner. Wir wissen aber auch, dass wir nach den ersten vier Partien mit leeren Händen dastehen können. Die Frage ist, wie wir damit umgehen würden.

Wie?

Ich glaube kaum, dass im Team oder im Verein Unruhe entstehen würde. Wenn wir so weitermachen, werden wir früher oder später auch belohnt.

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