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Solidarität im OberlandFreiwillige besorgen Einkäufe für Senioren

In sozialen Medien wachsen die Solidaritätsgruppen, die Menschen der Risikogruppe beistehen wollen. Das Beispiel der Gruppe «Corona: Unterstützung auf dem Bödeli» zeigt, wie eine solche Organisation innert kürzester Zeit funktionieren kann.

Solche Flyer werden derzeit auf dem Bödeli in die Briefkästen verteilt und an Haustüren geklebt.
Solche Flyer werden derzeit auf dem Bödeli in die Briefkästen verteilt und an Haustüren geklebt.
Foto: Christoph Buchs

«Nach der Pressekonferenz des Bundesrats letzten Freitag war mir klar: Eine Welle kommt auf uns zu», sagt Martin Leuenberger. Eine Welle der Krankheit, eine Welle des Elends – sofern nicht unverzüglich reagiert wird. «Ich schaute mir die Bilder aus Italien an und wusste: Irgendetwas müssen wir tun.» Nicht nur die überlasteten Krankenhäuser beschäftigten ihn, sondern auch die Situation der besonders gefährdeten Personen, die zu Hause ausharren müssen. Zumeist sind es ältere Bürgerinnen und Bürger, die angehalten sind, ihre Grundbedürfnisse – Lebensmittel und Medikamente – nicht mehr selber zu besorgen.

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