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Energie in ZweisimmenFernwärmezentrale wird ausgebaut

Weil eine der bestehenden Holzschnitzelfeuerungen das Ende ihrer Lebenszeit erreicht hat, muss sie ersetzt und die Fernwärmezentrale ausgebaut werden.

Das Gebäude der Fernwärmegenossenschaft Zweisimmen.
Das Gebäude der Fernwärmegenossenschaft Zweisimmen.
Foto: Archiv/Leuzinger

Die Fernwärmegenossenschaft Zweisimmen betreibt seit 25 Jahren einen Wärmeverbund mit einer Öl- und zwei Holzschnitzelfeuerungen. «Beide Holzschnitzelfeuerungen sind noch ohne Feinstaubabscheider ausgerüstet, was es verunmöglicht, die heute geltenden LRV-Grenzwerte einzuhalten», schreibt der Gemeinderat Zweisimmen in einer Medienmitteilung. Das bedeute, dass die Anlagen mit Elektrofiltern nachgerüstet werden müssten.

«Zudem hat die grössere Holzschnitzelfeuerung mit Jahrgang 1995 ihre Betriebszeit erreicht und muss ersetzt werden», heisst es weiter. In den bestehenden Räumlichkeiten der Energiezentrale gebe es für die geplanten Um-, Erweiterungs- und Ergänzungsinstallationen allerdings zu wenig Platz. Eine Erweiterung am gleichen Standort ist daher geplant.

Für die Finanzierung beantragt die Genossenschaft bei Bund und Kanton eine Investitionshilfe, welche durch die Gemeinde zu verbürgen ist. Der Gemeinderat hat eine Bürgschaftsverpflichtung von 500’000 Franken zuhanden der Gemeindeversammlung vom 11. Dezember genehmigt.