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LeserreaktionenFans brauchen keine Ratschläge vom Konsumentenschutz

Meinungen von Leserinnen und Lesern zu aktuellen Themen.

Keine Entschädigungen für Fussballfans, wenn die Fussballsaison nicht pünktlich startet – ist das gereicht?
Keine Entschädigungen für Fussballfans, wenn die Fussballsaison nicht pünktlich startet – ist das gereicht?
Nicole Philipp

Zu «Konsumentenschutz kritisiert Berner Sportclubs wegen Aboverkauf»

Gegen Bevormundung

Dieser Beitrag ist eine Breitseite gegen den Sport. Der Fan kann doch selbst entscheiden, ob er ein Abo lösen will. Der BSC YB z.B. hat sogar Rabattstufen offeriert, weil die Lage unsicher ist. Mit dem Artikel werden die Berner Fussball- und Eishockeyclubs auf eine Weise angegriffen, die nicht förderlich ist für deren Zukunft. Eigentlich müsste doch gerade die Berner Presse Mut machen und die Bemühungen der Clubs nicht lächerlich machen («sanftes Pressing auf die Fanseele»). Jeder, der sich trotz allem ein Abo kauft, handelt als selbständiger Mensch. Dieses Selbstbestimmungsrecht und Handeln nach gesundem Menschenverstand wird in letzter Zeit immer mehr infrage gestellt. Gegen Bevormundung müssen wir uns wehren. Heinz Grünig, Rüfenacht

Tigers brauchen uns

Für mich ist klar, dass ich meinen Club so oder so unterstütze. Irgendwann ist die Corona-Zeit vorbei und ich möchte die Tigers wieder auf dem Eis sehen, also brauchen die uns jetzt. Online kommentiert:
Urs Röthlisberger, Dürrenroth

Selbständig denkende Fans

Die Abokäufer sind Fans des Vereins und sind selbständig denkende und handelnde Personen. Ratschlag und Rechtsbelehrung von Sara Stalder vom Konsumentenschutz braucht es da nicht. Online kommentiert: Werner Wenger

Zitat des Tages

«Das Selbstbestimmungsrecht wird in letzter Zeit immer mehr infrage gestellt.»

Heinz Grünig, Rüfenacht

Zu «Bärenplatz Langnau: Ein Referendum ist nicht vom Tisch»

Kapital des Dorfes wird diffusen Interessen geopfert

Wie kann ein gewählter «Vertreter» der Gemeinde Langnau sagen: «Hier waren Profis am Werk, die auf alles Rücksicht nahmen, was das Projekt tangieren könnte.» Eher: «...was die kurzfristigen wirtschaftlichen Interessen gefährden könnte.» Zu den Profis: Bei Corona sind Experten wichtig, aber die Viren sind etwas kleiner als der geplante Neubau. Bei Corona ist Eigenverantwortung gefragt: Jede Person mit Augen und Verstand sieht, dass dieser Koloss die Faust auf das Auge des Betrachters des schönsten Platzes von Langnau ist. Damit wird das Kapital des Dorfes diffusen Interessen geopfert. Wenn man sich korrekt an der baulichen Vergangenheit orientieren würde, dann wäre der erste Löwen und nicht der zweite relevant, den letzterer passte auch schon nicht zum historischen Teil des Platzes. Eigenverantwortung heisst auch, dass die Langnauer Politiker diese Verantwortung wahrnehmen und nicht irgendwelchen Experten nachbeten. Christian Gerber, Langnau

Der geplante Neubau in Langnau ist umstritten.
Der geplante Neubau in Langnau ist umstritten.
Visualisierung BHP Raumplan

Zur Leserreaktion «Keinen Personennamen für das Agassizhorn» von Martin Meyer

Gosteli- statt Agassizhorn

Betreffend Agassizhorn bin ich ganz anderer Meinung. Erst recht sollte jetzt ein Name gewählt werden. Am besten von einer Schweizer Feministin wie Marthe Gosteli (Gostelihorn) oder Iris von Roten (Rotenhorn), um zumindest die Frauen von den Lohnunterschieden zu entschädigen, oder der Name eines Schweizer Lebensretters wie Paul Grüninger (Grüningerhorn). Patrick Barisi, Spiegel