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Schwere KrankheitEx-Skistar Doris De Agostini mit 62 Jahren gestorben

Der Schweizer Skisport hat eine seiner grössten Athletinnen verloren: Die Abfahrtsspezialistin aus Airolo, Doris De Agostini, ist nach kurzer schwerer Krankheit gestorben.

Die Schweiz verliert eine der grössten Athletinnen: Doris De Agostini auf dem Weg zu einem ihrer Abfahrtssiege. (17. Februar 1983)
Die Schweiz verliert eine der grössten Athletinnen: Doris De Agostini auf dem Weg zu einem ihrer Abfahrtssiege. (17. Februar 1983)
Keystone/Siegenthaler
Doris de Agostini, Mitte, gewinnt bei den Alpinen Skimeisterschaften die Abfahrt auf dem Stoos, Kanton Schwyz, vor Michela Figini, links, und Brigitte Oertli, rechts, aufgenommen im Februar 1983.
Doris de Agostini, Mitte, gewinnt bei den Alpinen Skimeisterschaften die Abfahrt auf dem Stoos, Kanton Schwyz, vor Michela Figini, links, und Brigitte Oertli, rechts, aufgenommen im Februar 1983.
Keystone
Trat auf dem Höhepunkt ihrer Karriere zurück: Doris De Agostini (links) mit Maria Walliser in Bormio. (Archivbild)
Trat auf dem Höhepunkt ihrer Karriere zurück: Doris De Agostini (links) mit Maria Walliser in Bormio. (Archivbild)
Keystone
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Der Schweizer Skisport trauert um Doris De Agostini. Die Tessinerin ist am Sonntag im Alter von 62 Jahren nach kurzer schwerer Krankheit gestorben, wie Swiss Ski auf seiner Homepage schreibt.

Die Abfahrtsspezialistin aus Airolo gewann zwischen 1976 und 1983 acht Rennen und fuhr insgesamt 19 Mal aufs Podest. Bereits als 17-Jährige gewann De Agostini in Bad Gastein ihr erstes Welcuprennen. Sie nahm 1976 in Innsbruck und 1980 in Lake Placid an Olympischen Spielen teil. An den Weltmeisterschaften in Garmisch-Partenkirchen gewann sie die Bronzemedaille in der Abfahrt.

Im Alter von nur 25 Jahren trat Doris De Agostini 1983 auf dem Höhepunkt ihrer Karriere als Gewinnerin des Abfahrts-Weltcups zurück. Im gleichen Jahr wurde sie zur Schweizer Sportlerin des Jahres gewählt.

De Agostini habe im Herbst von ihrer schweren Erkrankung erfahren, wie der «Blick» schreibt. «Das ist das wichtigste Rennen meines Lebens», soll sie zu einer Freundin gesagt haben. Am Wochenende verlor sie ihren Kampf. Sie hinterlässt ihren Mann Luca Rossetti, ehemaliger Eishockey-Profi (Ambri, Kloten, ZSC), und zwei erwachsene Kinder.

chk