Zum Hauptinhalt springen

«Löws Angst hat das deutsche Spiel zerstört»

Einen Satz von Italiens Coach Cesare Prandelli bewerten viele Experten als treffende Analyse für das Spiel zwischen Italien und Deutschland.

Skeptischer Blick: Deutschlands Bundestrainer Jogi Löw sieht das Unheil kommen.
Skeptischer Blick: Deutschlands Bundestrainer Jogi Löw sieht das Unheil kommen.
Keystone
Italiens Torjäger Mario Balotelli düpiert den deutschen Verteidiger Holger Badstuber und bringt sein Team mit einem perfekt getimten Kopfball in Führung.
Italiens Torjäger Mario Balotelli düpiert den deutschen Verteidiger Holger Badstuber und bringt sein Team mit einem perfekt getimten Kopfball in Führung.
Keystone
Mario Balotelli tröstet Deutschlands Goalie Manuel Neuer, den er gleich zweimal bezwingen konnte.
Mario Balotelli tröstet Deutschlands Goalie Manuel Neuer, den er gleich zweimal bezwingen konnte.
Keystone
1 / 11

«Löw hatte einen neuen Plan, wir unser Konzept, das wir erneut durchzogen», sagte der Italiener nach dem 2:1-Sieg. Bundestrainer Jogi Löw hat seine Mannschaft im Halbfinal gegen Italien wieder einmal umgekrempelt. Doch diesmal hat er sich verzockt, wie Experten gegenüber Redaktion Tamedia erklären. «Als ich die Aufstellung der Deutschen sah, habe ich mir gesagt: ‹Mensch Jogi, was machst du bloss? Wenn das nur gut geht›», sagt Erich Vogel, der ehemalige Sportchef von GC, FCZ und FC Basel. In der Tat: Löw änderte wieder einmal ein siegreiches Team, das die Griechen im Viertelfinal mit 4:2 geschlagen hatte. Mit Miroslav Klose und Marco Reus setzte er zwei Spieler auf die Bank, die gegen Griechenland je ein Tor erzielt hatten. Auch André Schürrle musste über die Klinge springen. Löw brachte Mario Gomez für Klose, Lukas Podolski für Reus und Toni Kroos für Schürrle, obwohl Kroos bisher noch nie von Beginn an spielte.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.