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«Die Spanier waren einfach besser»

Für einmal sind sich nach diesem EM-Final in Kiew Sieger und Verlierer einig gewesen: Spanien hat nach dem 4:0-Erfolg gegen Italien verdient den Titel geholt.

Machen den spanischen Traum wahr: Spaniens Fernando Torres (9) und Juan Mata feiern, Italien Leonardo Bonucci geschlagen im Tor.
Machen den spanischen Traum wahr: Spaniens Fernando Torres (9) und Juan Mata feiern, Italien Leonardo Bonucci geschlagen im Tor.
Reuters
Farbenfrohe Schlussinszenierung: Statisten stellen sich als Fussballer auf.
Farbenfrohe Schlussinszenierung: Statisten stellen sich als Fussballer auf.
Reuters
...und Juan Mata (r.) auf Pass von Fernando Torres (l.) zum 4:0-Endstand.
...und Juan Mata (r.) auf Pass von Fernando Torres (l.) zum 4:0-Endstand.
Reuters
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La Furia Roja hat nun das erreicht, was viele prophezeit hatten: Spanien ist nach dem klaren Finalsieg gegen Italien die erste Mannschaft, die drei Titel in Folge bei bedeutenden Turnieren gewinnen konnte. Spätestens nach dem verletzungsbedingten Ausfall des nur vier Minuten zuvor eingewechselten Italieners Thiago Motta (Oberschenkelzerrung) stand der Sieger fest. Die Spanier liessen mit einem Mann mehr auf dem Arbeitsfeld Ball und Gegner laufen, sie hatten die dezimierten Azzurri im Griff und spielten mit ihnen teilweise Katz und Maus – zum Leidwesen für den neutralen Beobachter, der 61 Minuten lang einen guten, abwechslungsreichen EM-Final gesehen hatte. Die beiden Tore durch David Silva und Jordi Alba in der ersten Hälfte waren glänzend herausgespielt worden. Die Goals der Jokers Fernando Torres und Juan Mata durften als Zugaben gewertet werden, verdienten aber ebenfalls das Prädikat «sehenswert». Die beiden Goals zum 3:0 und 4:0 zeigten deutlich, wie stark die Ersatzbank des Titelverteidigers besetzt war respektive ist. Torres hatte dabei beide Male seine Füsse im Spiel und schnappte sich an diesem Abend zusätzlich die Torschützen-Krone der Euro 2012.

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