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Spezielle VerträgeEs gibt Clubs, die haben in der Pandemie eine Sicherheit

Die Mutterkonzerne von Bayer Leverkusen und Wolfsburg kassieren die Gewinne der beiden Bundesligisten, gleichen dafür aber Defizite aus. Das ist ein Vorteil in der Corona-Krise.

Bayer schützt vor Corona. Nicht nur mit dieser Maske, sondern auch als Mutterkonzern von Bayer 04 Leverkusen.
Bayer schützt vor Corona. Nicht nur mit dieser Maske, sondern auch als Mutterkonzern von Bayer 04 Leverkusen.
Foto: Stuart Franklin (Keystone)

Der Höhenflug des VfL Wolfsburg in der Corona-Saison gründet auch darin, dass er dem Autobauer Volkswagen gehört. Wie Bayer Leverkusen, das dem Chemie- und Pharmakonzern Bayer gehört, ist auch der VfL Wolfsburg eine 100-prozentige Tochter von Volkswagen. Zusammen mit der TSG Hoffenheim sind sie die Ausnahmen der 50+1-Regel, die in Deutschland verhindert, dass Investoren Bundesligisten übernehmen.

Sowohl Wolfsburg als auch Leverkusen besitzen mit ihrem Mutterkonzern einen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag. Das bedeutet, dass sie einerseits alle Gewinne dem Mutterkonzern abgeben; zum Beispiel, wenn sie wie Wolfsburg Kevin de Bruyne für 75 Millionen an Manchester City verkaufen. Andererseits gleicht der Mutterkonzern alle Verluste der Fussballabteilung aus.

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