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LeserreaktionenEs bräuchte ein Umdenken

Meinungen von Leserinnen und Lesern zu aktuellen Themen.

Unter anderem der Jungfrau-Corona-Pass soll mehr Schweizer Gäste aufs Jungfraujoch locken.
Unter anderem der Jungfrau-Corona-Pass soll mehr Schweizer Gäste aufs Jungfraujoch locken.
Fotos: Nicole Philipp

Zu «Kommen jetzt die Schweizer aufs Joch?»

Es bräuchte ein Umdenken

Wie lange geht es wohl, bis die Bahnen ein Angebot machen für Herr und Frau Schweizer, die nur ein einziges Mal aufs Joch möchten? Es bräuchte ein Umdenken vom asiatischen zum schweizerischen und europäischen Gedankengut. Onlinekommentar von Toni Burlon

Der Transparenz dienlich

Jetzt sind die Einheimischen plötzlich wieder gut genug, die bisher ohne Halbtax über 200 Franken für den Besuch ab Interlaken aufs Joch und retour bezahlen mussten. Es wäre ehrlich und der Transparenz dienlich, würde Urs Kessler, der Chef der Jungfraubahnen, der Öffentlichkeit sagen, was einem Massentouristen aus Fernost für die Strecke Interlaken-Joch retour innerhalb seines Schweiz-Angebotspaket bisher netto verrechnet wurde. Da werden nämlich von der Reisebranche selber unglaubliche Beträge genannt. Oder ist diese Zahl, wie die geheime Anzahl verkaufter Corona-Pässe, auch börsenrelevant? Thomas Bornhauser, Wohlen

Zu «Die Stadt Bern beauftragt die Polizei, unbewilligte Partys aufzulösen»

Chaotenhochburg Reitschule

Das ich nicht lache! Fast vierzig Jahre Chaotenhochburg Reitschule und sie führt den völlig überforderten rot-grünen Gemeinderat immer noch an der Nase herum und macht ihn lächerlich. Es ist kaum verständlich, dass die seit Jahren in ihrer Tages- und Nachtruhe gestörten Nachbarn nicht endlich auf die Barrikaden gehen. Jetzt soll einmal mehr die Polizei den Kopf hinhalten, damit Medien noch mehr auf ihr rumhacken können. Walter Krebs, Bümpliz

Zitat des Tages

«Jeder Körper gehört nur einem einzigen Menschen und auch genau dieser entscheidet, ob er sich die Beine rasieren möchte.»

Onlinekommentar von Christian Cuénoud 

Zu «Tragödie im Zürcher Zoo»

Gestresste Exoten

Raubtiere sind zur Zucht in Zoos einfach nicht geeignet, da dort ein auch nur annähernd artgerechtes Leben schlichtweg nicht möglich ist. Es wäre jetzt für den Zoo die Gelegenheit, die Wildtierhaltung aus Pietätsgründen einzustellen. Überhaupt haben unschuldig gefangen gehaltene Tiere einfach keinen Platz mehr. Wir können ja in der freien Natur Tiere beobachten oder bei speziellen Interessen Videos aufrufen anstatt gestresste, gefangene Exoten anzuschauen. Tiere sind empfindungsfähig wie wir. Sie haben es deshalb verdient, dass sie weder als Zoo-, noch als Nutz- oder Versuchstiere herhalten müssen. Renato Werndli, Eichberg

Zum Coronavirus

Das wäre das Mindeste

In den Medien wird täglich die Zahl neuer positiv getesteter Personen erwähnt. Seltenst wird dazu gesagt, wie viele Tests am entsprechenden Tag durchgeführt worden sind. Warum macht man das nicht? Das wäre für mich das Mindeste. Warum erwähnt man nicht, dass in der Schweiz in den letzten Tage zwischen 2500 und 14’500 Tests täglich durchgeführt worden sind? Und dass es an der Anzahl gemachter Tests liegen könnte, dass man mal zwanzig, mal 120 positive Fälle hat? Zudem muss beachtet werden, dass es, falls der Test bei den positiv getesteten Personen zu 99 Prozent sicher ist und nur ein Prozent falsch angezeigt wird, bei 10’000 Tests hundert falsche Resultate gäbe. Warum wird diese Möglichkeit kaum diskutiert? Reinhold Junele, Steffisburg

Zu «Darf man diese Frage überhaupt stellen?»

Glatte Haut

Mein Auge mag glatte Haut. Entscheiden können alle selber wie sie herumlaufen wollen – besonders im Sommer.Onlinekommentar von Hubert Glauser

Im Auge des Betrachters

Jeder Körper gehört nur einem einzigen Menschen und auch genau dieser entscheidet, ob er sich die Beine rasieren möchte. Ob es schick anzuschauen ist, liegt im Auge des Betrachters. Ich persönlich erfreue mich an glattrasierten Frauenbeinen. Onlinekommentar von Christian Cuénoud