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Am SustenpassErneuter Felssturz am Steingletscher

An der Skitouren-Aufstiegsroute zum Sustenhorn ereigneten sich am Samstagmorgen erneut zwei Felsabbrüche. Die Rega suchte nach möglichen Verschütteten.

Auf diesem Handybild ist deutlich der Geröllkegel des neusten Felsabbruchs am Steingletscher zu sehen.
Auf diesem Handybild ist deutlich der Geröllkegel des neusten Felsabbruchs am Steingletscher zu sehen.
Foto: Daniel Oesch

Am Samstagmorgen um etwa 6.30 Uhr und um 8.15 Uhr verschütteten zwei neuerliche Felsabbrüche von grösserer Dimension die Aufstiegsroute für Skitourengeher vom Steingletscher an der Sustenpassstrasse hinauf zum Tierberg und Sustenhorn. Ein Augenzeuge, der sich fünf Kilometer weiter nördlich im Aufstieg zu den Fünffingerstöcken befand, konnte das Geschehen aus der Ferne beobachten. «Wir hörten es laut rumpeln und sahen, wie die Felsmassen vom Abbruch hinunter stürzten. Zu diesem Zeitpunkt waren unweit oberhalb auf dem breiten Steingletscher drei Skitourenfahrer zu sehen.» Nur Minuten nach dem zweiten Felsabsturz sei ein Rettungshelikopter der Rega herbei geflogen und habe den Geröllkegel mithilfe eines Lawinenverschütteten-Suchgeräts aus der Luft abgesucht. Zwei weitere Skitourengeher, die sich vor dem Absturz in der Nähe der gefährlichen Stelle befanden, haben angeblich plötzlich gefehlt. Später habe sich dann gezeigt, dass diese jedoch eine andere Route gewählt hätten.

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