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Gespräch in FarnernEr setzt Teamgeist über Einzelkampf

Im November ging es für Franz Geissmann Schlag auf Schlag. Inzwischen ist der Polit-Neuling in die Rolle des Gemeindepräsidenten hineingewachsen.

Die Aussicht geniessen: Franz Geissmann liebt dieses «schöne Fleckchen Erde».
Die Aussicht geniessen: Franz Geissmann liebt dieses «schöne Fleckchen Erde».
Foto: Marcel Bieri

Der Himmel tiefblau, die Schneedecke glitzert unter der Sonne, der Blick reicht bis zu den Alpen. Wie aus einem Werbeprospekt präsentiert sich Farnern beim Fototermin seines neuen Gemeindepräsidenten. Im Gegensatz dazu steht der Nachmittag des Interviews: Es schneit ununterbrochen. Die Sicht reicht nur ein paar wenige Meter weit, die Wolken hängen tief über dem Jura. Der Schnee wirbelt durch die Luft und setzt sich auf der Dorfstrasse fest.

Franz Geissmann lebt seit zwölf Jahren in Farnern, er ist diese Situation offenbar gewohnt. Die Ruhe selbst, das Lenkrad fest in den Händen, steuert er sein Auto mit 4x4-Antrieb durch das Weiss. Er fährt am Aussichtspunkt vorbei, wo das Foto bei Prachtwetter entstanden ist. Hier finden jeweils – in normalen Jahren – die 1.-August-Feiern statt. «Um eine Rede werde ich wohl nicht herumkommen», sagt er und schmunzelt.

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