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Noch mehr ProblemeEmix lieferte weitere fragwürdige Masken

Bei über 10 Millionen Hygienemasken, welche die Firma Emix Trading der Armee verkauft hat, stellen sich «Fragen betreffend Konformität des Zertifikats».

Divisionär Thomas Kaiser, Chef der Logistikbasis der Armee, verteidigte die Maskenbeschaffungen der Armeeapotheke am Donnerstag mit deutlichen Worten.
Divisionär Thomas Kaiser, Chef der Logistikbasis der Armee, verteidigte die Maskenbeschaffungen der Armeeapotheke am Donnerstag mit deutlichen Worten.
Foto: Keystone

Die Firma Emix Trading kommt immer mehr unter Druck. In der ersten Corona-Welle verdiente sie wohl Dutzende Millionen mit dem Handel von Schutzmaterial wie Masken. Nun zeigt sich: Emix hat der Eidgenossenschaft nicht nur 700'000 mutmasslich gefälschte Atemschutzmasken verkauft, die nach einem Schimmelfund bei einer Stichprobe zurückgerufen und teilweise zerstört wurden. Auch bei den Hygienemasken von Emix gibt es Probleme.

Am Donnerstag informierte die Armee vor den Medien über die Beschaffungen von Schutzmaterial, die sie seit Ausbruch der Pandemie getätigt hat. Dabei erklärte Divisionär Thomas Kaiser, Chef der Logistikbasis der Armee, dass bei circa 4 Prozent der rund 300 Millionen beschafften Masken «heute noch offene Fragen betreffend Konformität des Zertifikats» bestünden.

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