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Kritik an Zoo ZürichElefantenbaby starb laut Biologe nicht eines natürlichen Todes

Der Zürcher Zoo habe «extrem unverantwortlich» gehandelt, sagt der renommierte Forscher Keith Lindsey. Die Elefantenmutter sei viel zu jung gewesen.

Die Elefantenmutter Omysha (Mitte) verlor ihr Kind – auf diesem Bild von 2016 ist sie selbst erst zwei Jahre alt.
Die Elefantenmutter Omysha (Mitte) verlor ihr Kind – auf diesem Bild von 2016 ist sie selbst erst zwei Jahre alt.
Foto: Reto Oeschger

«Offensichtlich», schreibt der Biologe Keith Lindsey, «fehlen den Betreibern des Zoos Zürich die Grundkenntnisse in der Biologie der Elefanten.» Langfristig sollten sie «vollständig auf das Ausstellen von Elefanten verzichten», fordert er in einem Beitrag auf der Plattform «Journal of African Elephants».

Der Brite Lindsey befasst sich seit über 40 Jahren mit Elefanten. Er führte schon zahlreiche Langzeitstudien durch, um das Verhalten der Tiere in der freien Wildbahn zu erforschen. Seine längste Studie läuft seit 1977 – seit damals begleitet er Elefanten im Amboseli-Nationalpark in Kenia. Er weiss also, wovon er spricht. Doch weshalb die vernichtende Kritik am Zoo Zürich?

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