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Corona-Massnahmen in ThunEisbahn geschlossen, Sporthallen geöffnet

Die Stadtratssitzung vom 19. März 2020 ist abgesagt. Die Kunsteisbahn Grabengut wird per sofort geschlossen, Turn- und Sporthallen bleiben vorläufig geöffnet.

Die Kunsteisbahn Grabengut in Thun ist ab sofort geschlossen.
Die Kunsteisbahn Grabengut in Thun ist ab sofort geschlossen.
Foto: Patric Spahni

Die «besondere Lage» wegen des neuen Coronavirus wird durch die vom Bundesrat verordneten Massnahmen noch weiter spür- und sichtbar, schreibt die Stadt Thun am Freitagabend in einer Mitteilung. Die Coronavirus-Task-Force der Stadt Thun mit Stadtpräsident Raphael Lanz und Gemeinderat Peter Siegenthaler habe die heutigen Entscheide von Bund und Kanton analysiert und begrüsse das entschlossene Vorgehen, um die Verbreitung des Coronavirus einzudämmen.

«Der Alltag wird sich in den nächsten Wochen anders gestalten als gewohnt», sagt Stadtpräsident Raphael Lanz. «Es ist wichtig, dass wir untereinander die nötige Distanz wahren und Personenansammlungen vermeiden. Der Schutz der Bevölkerung steht an erster Stelle. Gleichzeitig wollen wir aber im Meistern dieser Pandemie Solidarität beweisen und zeigen, dass wir zusammenstehen.» Die Lage sei ernst, aber man verfüge auf allen Ebenen über die nötigen Mittel, um diese besondere Situation zu meistern. In der Stadtverwaltung sind die nötigen Massnahmen getroffen worden, um die Dienstleistungen zugunsten der Bevölkerung weiterhin aufrechterhalten zu können.

Stadtratssitzung abgesagt

Die Stadtratssitzung vom Donnerstag, 19. März ist aufgrund der neuen Vorgaben und nach einer Risikoanalyse abgesagt worden. Der Betrieb des Kunsteisbahn Grabengut wird per sofort eingestellt. Die städtischen Turn- und Sporthalten bleiben hingegen vorläufig für die Benützung geöffnet.

Alle Schulen bis am 4. April geschlossen

Bis am 4. April schliessen im Kanton Bern und somit auch in Thun die Schulen auf allen Bildungsniveaus. Die Schulleitungen und Lehrpersonen organisieren mit Arbeitsaufträgen per Post und per Mail den Fernunterricht. Der Kanton Bern hat in Aussicht gestellt, dass Betreuungsmöglichkeiten organisiert werden, wenn keine solchen zu Hause bestehen. Wichtig ist, dass der Kontakt zu Grosseltern gemieden wird und weitere durch das Coronavirus besonders gefährdete Personen geschützt werden können.

(pd/maz)