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Leserinnen und Leser wissen BescheidEine Nuss, die hier immer beliebter wird

Was sind das für Nüsse, wollte Rosmarie Zysset wissen. Leserinnen und Leser kennen die Antwort.

So sehen die Nüsse der Baum-Hasel aus.
So sehen die Nüsse der Baum-Hasel aus.
Foto: zvg

Für Rosmarie Zysset war der Anblick dieser Nüsse neu. «Ob man die wohl essen kann?», fragte die Leserin aus Liebefeld. Die Antworten kamen prompt und zahlreich: Ja, kann man. «Es sind Haselnüsse, aber nicht von unserem gewohnten Haselstrauch, sondern vom Baum-Hasel», schreibt etwa Walter Blaser, Laupen. Oft werden sie auch «türkische Haselnüsse» genannt.

Verbreitet ist der Baum bisher vor allem in Südeuropa – aber nicht nur: «Dieser trockenheitsresistente Baum erfreut sich in Schweizer Städten momentan grosser Beliebtheit als Strassenbaum», so Barbara Wüthrich, Niederbipp. Und man könnte ihn künftig noch mehr sehen, glaubt etwa Martin Schürch aus Belp: «Da mir diese Nussbaumart vermehrt auch in Form von Alleen im Stadtgebiet begegnet sind, machte ich mich kundig; höchst interessant.» Die Baum-Hasel sei frostresistent, brauche wenig Wasser, sie wachse schnell und die Holzqualität sei gut. «Es scheint eine Art zu sein, die sich im künftigen wärmeren Klima bei uns wohlfühlen und zugleich von erheblichem Nutzen sein könnte.» (dog)

1 Kommentar
    christopher robert

    Eine weitere Form dieser Bäume, die hier immer mehr verbreitet werden und kaum als Bäume wahrgenommen werden, ist der Korkenzieherhasel.

    Wächst zum Beispiel auch in einem grossen Topf auf meiner Dachterrasse und sieht wie ein Strauch aus. Die Nüsse sind zwar für uns Menschen essbar, aber recht klein und deshalb für Vögel bei grosser Kälte nahrhaft.