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Krimi der WocheEin Gangster versinkt in Paranoia

Furioses Meisterwerk: Der stilbildende englische Noir-Klassiker «Schwere Körperverletzung» von Ted Lewis liegt in neuer Übersetzung vor.

Ein Bungalow am Meer: Der Held von «Schwere Körperverletzung» versteckt sich. Aber wovor?
Ein Bungalow am Meer: Der Held von «Schwere Körperverletzung» versteckt sich. Aber wovor?
Foto: Keystone

Der erste Satz

Ein leichter trockener Wind säuselt über die Küstenebene, raunt auf seinem Weg zu den Dünen und dem zitternden spröden Dünengras an den Ecken des Bungalows.

Das Buch

Verfilmt mit Michael Caine im Jahr 1971 und nochmals fast 30 Jahre später mit Sylvester Stallone: «Get Carter» ist der berühmteste Roman des Briten Ted Lewis, der erste Teil der hervorragenden Trilogie um den Londoner Gangster Jack Carter.

Lewis gilt als Begründer des britischen Noirs, doch er konnte es noch besser: Zwei Jahre bevor er sich mit gerade mal 42 Jahren zu Tode trank, veröffentlichte er 1980 sein letztes und gleichzeitig bestes Buch. Der englische Titel «G.B.H.» ist das Kürzel für «grievous bodily harm», «Schwere Körperverletzung», und so heisst der Roman auf Deutsch.

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