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Selbstdiagnose und InternetDoktor Google hat selten recht

Eine Auswertung zeigt, dass Gesundheitsinformationen aus dem Internet selten verlässlich sind. Nur in etwa einem Drittel der Fälle stimmte die Diagnose. Thomas Rosemann, Professor für Hausarztmedizin, sagt, was zu beachten ist.

Selbstdiagnosen im Internet geben den Ärzten unnötig Arbeit.
Selbstdiagnosen im Internet geben den Ärzten unnötig Arbeit.
Foto: Getty Images/Westend61

Der Kopf brummt, schwindlig, übel ist einem irgendwie, und war da nicht dieser Nachtschweiss in den frühen Morgenstunden? Wird schon nichts Schlimmes sein. Aber um ganz sicher zu sein, tippt man die Symptome kurz in die Suchmaschine und zuverlässig erscheint in den Top Ten der Hinweis auf eine Tumorerkrankung oder vielleicht doch eine Hirnhautentzündung. Nicht nur Hypochondern treibt es da den Schweiss noch mehr aus den Poren. Was tun, schnell einen Termin beim Arzt vereinbaren, den Notfall anrufen oder am besten gleich selbst ins Spital fahren?

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