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LeserreaktionenDiskriminierte sollten einfach mal zuhause bleiben

Meinungen von Leserinnen und Lesern zu aktuellen Themen.

Sich über Falschparkierer aufregen, andere Menschen beschimpfen: Prototyp einer privilegierten, weissen Karen.
Sich über Falschparkierer aufregen, andere Menschen beschimpfen: Prototyp einer privilegierten, weissen Karen.
Foto: Getty Images

«Das Karen-Problem»

Einfach mal zuhause bleiben

Ich würde es herrlich finden, wenn alle Menschen, die aufgrund ihrer Herkunft oder Hautfarbe schikaniert und diskriminiert werden, sich weltweit zusammenschliessen und einfach mal zuhause bleiben würden. Von der Haushaltshilfe bis zum CEO, alle müssten die Arbeit verweigern. Um etwas mehr Wertschätzung zu erreichen, würde eine Woche als Schuss vor den Bug genügen. Es wäre sicher schmerzlich für Rassisten, wenn ihr Alltag, in dem sie sich so überheblich aufführen, für ein paar Tage stillstehen würde und sie das so entstandene Chaos meistern müssten.

Barbara Freudiger, Bremgarten

Zu den Leserbriefen «Mit echter Muskelkraft unterwegs» von Markus Baumann und «Muskelkraft kann man nicht kaufen» von Christine Bachman

Von oben herab geschrieben

Die beiden Leserbriefe habe ich als sehr undifferenziert und als von oben herab wahrgenommen. Die Frage ist doch, ob Bikes überhaupt auf den Berg gehören. Ausserdem können auch Muskelmenschen verunfallen. Ich will definitiv keinen Meinungskrieg heraufbeschwören, möchte aber betonen, dass man auch andere Dinge ausser Muskeln nicht kaufen kann: Toleranz, Bescheidenheit, Rücksicht und Empathie müssen einem in die Wiege gelegt werden.

Hans-Ueli Stauffer, Uttigen

Zitat des Tages

«Toleranz, Bescheidenheit, Rücksicht und Empathie müssen einem in die Wiege gelegt werden.»

Hans-Ueli Stauffer, Uttigen

Zu «Dieser Fels spült dem Kanton Bern Millionen in die Kasse»

Wem gehört der Berg?

Wem gehört eigentlich der Berg? Warum gehört er dem Kanton und warum kann dieser Lizenzen für den Schotterabbau verkaufen und in Geld umwandeln? Und die, die den Berg abbauen, machen zusätzlich gutes Geld – für sich. Der Berg gehört aber der Natur, oder besser: zur Natur.

Ruth Sutter, Belp

Zu «Schmutziges Gold kommt über Dubai in die Schweiz»

Gesetzgebung lässt es zu

Immer noch werden in der Schweiz namhafte Beträge von schmutzigem Gold verarbeitet. Dieses kommt aus Krisengebieten, ist mit Kinderarbeit, massiven Umweltschäden und Geldwäscherei behaftet. Die heutige, immer noch lasche Gesetzgebung lässt diese skrupellosen Geschäfte zu. Doch ein Verzicht auf Konfliktgold ist möglich – das beweisen die anständigen Raffinerien, die heute schon darauf verzichten. Einmal mehr zeigt dieser Artikel, dass freiwillige Massnahmen nicht ausreichen, damit alle Konzerne damit aufhören, Menschenrechte oder Umweltstandards zu verletzen. Deshalb braucht es die Konzernverantwortungsinitiative mit ihren klaren Regeln.

Susanne Meier-Fuchs, Gasel

Geplanter Poller beim Restaurant Zähringer in der Matte. © Adrian Moser
Fotograf