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Die Technikindustrie entdeckt die Kleinkinder

Das digitale Leben kann nach Auffassung zahlreicher Aussteller auf der weltgrössten Technologiemesse CES in Las Vegas selbst für die Kleinsten nicht früh genug beginnen.

Zum Beissen gern: Das Laugh & Learn Baby iCan Play Case von Fisher-Price.
Zum Beissen gern: Das Laugh & Learn Baby iCan Play Case von Fisher-Price.
Stan Honda, AFP

Der US-Hersteller Matell stellt auf der noch bis Samstag laufenden Messe CES derzeit ein Plastik-Spielzeug seiner Marke Fisher-Price vor, das an der Seite Beissringe hat, in der Mitte aber Platz für ein Riesen-Smartphone bietet.

«Es ist ein tolles Lern-Utensil»

So können nach Darstellung der Firma bereits sechs Monate alte Kinder den Umgang mit Mobiltelefonen lernen. «Es ist ein tolles Lern-Utensil», sagte Marketing-Managerin Julia Maher.

Für die etwas grösseren Kinder präsentiert das französische Unternehmen Lexibook auf der Konsumelektronikmesse ein speziell für Kleinkinder angefertigtes Tablet. Die bunte und besonders sturzerprobte Computerscheibe sei eigentlich für Kinder im Alter von vier bis acht Jahren gedacht, aber schon Zweijährige könnten mit ihr umgehen, sagte Lexibook-Verkäufer Robert Manlin.

Das Interesse für «echte Bücher» wecken

Das Unternehmen Wanderful rührt auf der CES dagegen die Werbetrommel für interaktive Bücher und Apps für Kinder. Die Angebote könnten das Interesse für «echte Bücher» wecken, erklärt Marketing-Manager Bill Hensley.

Zahlreiche Hersteller heben auch den Nutzen von Touchscreens und Apps zum Tasten für behinderte Kinder hervor. Das US-Unternehmen Interbots entwickelte beispielsweise ein System, über das autistische Kinder über einen Touchscreen einen Roboter kontrollieren können. Betroffene Kinder zögen es vor, mit einem Roboter zu interagieren als mit einem Elternteil oder einem Therapeuten, sagte Interbots-Technikchef Michael Knight.

AFP/rek

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