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Die neue U-Boot-Kamera

HTC hat gestern in New York zwei Neuheiten vorgestellt. Bei beiden steht die Fotografie im Zentrum.

Die HTC-Botschafterin Amymarie Gärtner führt die neue Kamera vor.
Die HTC-Botschafterin Amymarie Gärtner führt die neue Kamera vor.
Keystone
Die Kamera erinnert nicht nur optisch an das Periskop eines U-Boots. Sie ist auch wasserdicht.
Die Kamera erinnert nicht nur optisch an das Periskop eines U-Boots. Sie ist auch wasserdicht.
Keystone
Die auffälligste Neuerung ist die 13-Megapixel-Kamera mit Blitz auf der Front.
Die auffälligste Neuerung ist die 13-Megapixel-Kamera mit Blitz auf der Front.
PD
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HTC steigt ins Kamerageschäft ein – wenigstens ein bisschen. Die erste Kamera des Unternehmens, die nicht in einem Handy steckt, heisst Re und sieht aus wie das Periskop eines U-Boots. Die etwa faustgrosse Kamera erinnert aber nicht nur an ein Unterseeboot: Sie ist auch wasserdicht. Vom Prinzip her funktioniert die neue Kamera gleich wie zahlreiche Actionkameras oder die Objektivkameras von Sony (Eine halbe Systemkamera): Sie ist eine Ergänzung zum Smartphone (Android und iPhone). Via Funkverbindung wird der Handybildschirm zum Sucher für die neue Kamera.

Besonders interessant ist der Handsensor. So hat die Re-Kamera keinen Ein-/Aus-Knopf. Die Kamera schaltet sich automatisch ein, wenn man sie in die Hand nimmt. Möchte man ein Foto machen, muss man den einzigen Knopf kurz drücken. Möchte man ein Video machen, muss man ihn lang drücken.

Weiter Winkel, fixer Fokus

Im Inneren der Kamera stecken ein 16-Megapixel-Sensor und ein Weitwinkelobjektiv mit fixiertem Fokus. Dank dem Weitwinkelobjektiv soll es auch möglich sein, ohne verbundenes Smartphone zu fotografieren, verspricht HTC. Dank dem grossen Bildausschnitt des Objektivs erwische man auch ohne Sucher oder Bildschirm, was man fotografieren wolle. Wie gut die Kameras funktionieren, muss ein ausführlicher Test zeigen. Damit sich jemand für die HTC-Kamera entscheidet, müssen die Fotos und Videos deutlich besser werden als bei einem Smartphone. Ob das mit einem fixierten Fokus und einem so weitwinkligen Objektiv möglich ist?

Eine Frage des Komforts

Neben der Bildqualität werden auch Geschwindigkeit und Bedienkomfort über den Erfolg dieser originellen Kamera entscheiden. Der letztjährige Test (Grosses Potenzial – grosse Probleme) der ersten Objektivkameras von Sony hat gezeigt, wie wichtig eine schnelle und zuverlässige Funkverbindung ist. Man darf gespannt sein, wie gut das HTC hinbekommen hat. In den USA soll die Kamera für 199 Dollar bis Ende Monat auf den Markt kommen. In der Schweiz soll die Kamera laut Pressemeldung 279 Franken kosten. Daneben hat HTC unter dem Namen Desire Eye ein Smartphone speziell für Selbstporträts vorgestellt. Das neue Handy hat darum zwei 13-Megapixel-Kameras: Eine hinten, eine vorne. Beide haben einen Blitz. Angaben zum Schweizer Preis und zur Verfügbarkeit hat HTC keine gemacht.

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