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220 Käufer, 11'347 Dollar, ein Bild

Motiv wünschen und dann zahlen: Dieses Riesenposter ist entstanden, nachdem Benjamin Redford via Kickstarter einen Aufruf startete.

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Das Riesenposter misst im Original 2.5 x 1 Meter.
Das Riesenposter misst im Original 2.5 x 1 Meter.
Benjamin Redford
Detailarbeit: Erst vorzeichnen und dann nachzeichnen.
Detailarbeit: Erst vorzeichnen und dann nachzeichnen.
Benjamin Redford
Handarbeit: Benjamin Redford arbeitete über drei Monate an dem Poster. In voller Auflösung findet man es unter: https://internetopia.squarespace.com/
Handarbeit: Benjamin Redford arbeitete über drei Monate an dem Poster. In voller Auflösung findet man es unter: https://internetopia.squarespace.com/
Benjamin Redford
Ein Feld auf dem Riesenposter kostete einen Dollar. Kaufen konnte man so viele, wie man wollte.
Ein Feld auf dem Riesenposter kostete einen Dollar. Kaufen konnte man so viele, wie man wollte.
Benjamin Redford
Die Aktion fand auf der Crowdfunding-Plattform Kickstarter statt. Laut der Website kamen insgesamt 11'347 Dollar von 220 Käufern zusammen.
Die Aktion fand auf der Crowdfunding-Plattform Kickstarter statt. Laut der Website kamen insgesamt 11'347 Dollar von 220 Käufern zusammen.
TA
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Was kommt heraus, wenn man das Internet fragt, was man malen soll? Diese Frage hat sich der Londoner Künstler Benjamin Redford gestellt und beantwortet. Auf der Crowdfunding-Platform Kickstarter, auf der man für alle möglichen Projekte Geld sammeln kann, verkaufte er Platz und Motive auf einem Riesenposter.

Für ein Feld verlangte er einen Dollar. Kaufen konnte man so viele, wie man wollte. Je mehr Felder, desto grösser das Wunschmotiv. 220 Käufer haben insgesamt für 11'347 Dollar Felder und Motive gekauft. Herausgekommen ist nach über dreimonatiger Arbeit ein 2,5 x 1 Meter grosses Poster.

Überraschend jugendfrei

Das fertige Bild erinnert an ein überdimensioniertes Wo-ist-Walter-Suchbild. Tatsächlich sollen sich auch sieben dieser Walter auf dem Poster verstecken, schreibt Redford auf seiner Website. Besonders häufig hätten sich die Nutzer Tiere gewünscht.

Ein Blick in die Listealler Wünsche zeigt aber auch allerhand Skurriles. So kaufte jemand 10 Felder für einen betrunkenen Tintenfisch, auf dessen Kopf ein Mann im Anzug steht. Eine Design-Firma kaufte 250 Felder um die Köpfe all ihre Mitarbeiter im Stil der Zeichentrickserie Futurama abzubilden.

Dass das Bild schliesslich überraschend jugend- und stumpfsinnfrei herausgekommen ist, liegt wohl nicht zuletzt daran, dass Motive kostenpflichtig waren und die Namen der Käufer veröffentlicht wurden.

Das Bild in voller Auflösung gibt es hier.

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