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Was Android besser machen muss

Vor zehn Jahren hat das erste Galaxy S von Samsung dem Betriebssystem von Google zum globalen Siegeszug verholfen. Zeit für unsere Verbesserungsvorschläge für Android.

Matthias Schüssler, Rafael Zeier
Das erste Galaxy S war rückwirkend zwar nicht der iPhone-Killer (wie man immer wieder lesen konnte) sondern der Steigbügel-Halter für Android. Es ebnete 2010 Googles Android-Betriebssystem den Weg zur Marktführerschaft.
Das erste Galaxy S war rückwirkend zwar nicht der iPhone-Killer (wie man immer wieder lesen konnte) sondern der Steigbügel-Halter für Android. Es ebnete 2010 Googles Android-Betriebssystem den Weg zur Marktführerschaft.
Reuters
Ein Jahr nach dem Galaxy S folgte das Galaxy S2. Gerade bei Technik-Fans hat es bis heute einen guten Ruf.
Ein Jahr nach dem Galaxy S folgte das Galaxy S2. Gerade bei Technik-Fans hat es bis heute einen guten Ruf.
Reuters
Wirklich massentauglich wurde das Galaxy 2012 mit dem Galaxy S3. Davon gabs auch eine Mini-Variante.
Wirklich massentauglich wurde das Galaxy 2012 mit dem Galaxy S3. Davon gabs auch eine Mini-Variante.
Reuters
2013 sorgte das Galaxy S4 für Schlagzeilen, da es Videos pausierte, wenn man wegschaute. Zudem konnte man es per Wischgesten bedienen ohne dass man dafür den Bildschirm berühren musste. Durchgesetzt hat sich bis heute nichts davon.
2013 sorgte das Galaxy S4 für Schlagzeilen, da es Videos pausierte, wenn man wegschaute. Zudem konnte man es per Wischgesten bedienen ohne dass man dafür den Bildschirm berühren musste. Durchgesetzt hat sich bis heute nichts davon.
Reuters
Das Galaxy S5 von 2014 war als erstes Galaxy S wasserdicht (wenigstens ein bisschen) und das letzte mit diesem Plastik-Design.
Das Galaxy S5 von 2014 war als erstes Galaxy S wasserdicht (wenigstens ein bisschen) und das letzte mit diesem Plastik-Design.
Reuters
Mit dem Galaxy S6 von 2015 wagte Samsung einen Neuanfang und präsentierte zum ersten Mal Smartphones, die nicht nur mit allerhand technischem Schnickschnack überzeugten. Nebst der Standard-Variante gab es mit dem S6 Edge auch eine Variante mit einem Bildschirm der sich links und rechts über die Kante bog. An diesem Design-Prinzip hält Samsung bis heute fest. Der Nachteil am neuen Design: Das Gerät war nicht mehr wasserdicht.
Mit dem Galaxy S6 von 2015 wagte Samsung einen Neuanfang und präsentierte zum ersten Mal Smartphones, die nicht nur mit allerhand technischem Schnickschnack überzeugten. Nebst der Standard-Variante gab es mit dem S6 Edge auch eine Variante mit einem Bildschirm der sich links und rechts über die Kante bog. An diesem Design-Prinzip hält Samsung bis heute fest. Der Nachteil am neuen Design: Das Gerät war nicht mehr wasserdicht.
Reuters
2016 verfeinerte Samsung die Rezeptur und reichte mit dem Galaxy S7 Wasserdichtigkeit nach. Auch bei der Kamera konzentrierte sich Samsung auf das was zählt: gute Bilder. Statt 16 Megapixel hatte das S7 nur noch 12 Megapixel. Dafür schoss es bei weniger Licht deutlich bessere Fotos. Womit einmal mehr bewiesen war, dass Megapixel nur etwas für Werbeplakate sind.
2016 verfeinerte Samsung die Rezeptur und reichte mit dem Galaxy S7 Wasserdichtigkeit nach. Auch bei der Kamera konzentrierte sich Samsung auf das was zählt: gute Bilder. Statt 16 Megapixel hatte das S7 nur noch 12 Megapixel. Dafür schoss es bei weniger Licht deutlich bessere Fotos. Womit einmal mehr bewiesen war, dass Megapixel nur etwas für Werbeplakate sind.
Reuters
2017 folgte mit dem Galaxy S8 das erste Samsung mit (wie man es damals nannte) frontfüllendem Bildschirm. Der Knopf unten war weg, aber die Ränder oben und unten waren für heutige Verhältnisse noch ausgesprochen dick.
2017 folgte mit dem Galaxy S8 das erste Samsung mit (wie man es damals nannte) frontfüllendem Bildschirm. Der Knopf unten war weg, aber die Ränder oben und unten waren für heutige Verhältnisse noch ausgesprochen dick.
Reuters
Das Galaxy S9 von 2018 überraschte vor allem mit einer neuartigen Kamera, die die Blende verstellen konnte. Gemerkt hat man davon im Alltag allerdings herzlich wenig. Technisch beeindruckend war es aber alleweil.
Das Galaxy S9 von 2018 überraschte vor allem mit einer neuartigen Kamera, die die Blende verstellen konnte. Gemerkt hat man davon im Alltag allerdings herzlich wenig. Technisch beeindruckend war es aber alleweil.
Reuters
Das Galaxy S10 von 2019 gab es in vier Varianten (von links): S10e (kleiner und günstiger), S10 (normal), S10+ (grösser), S10 5G (mit neuem Funkstandard). Der Bildschirm war nun nahezu frontfüllend. Für die Selfie-Kamera schnitt Samsung ein Lock oben rechts in den Bildschirm.
Das Galaxy S10 von 2019 gab es in vier Varianten (von links): S10e (kleiner und günstiger), S10 (normal), S10+ (grösser), S10 5G (mit neuem Funkstandard). Der Bildschirm war nun nahezu frontfüllend. Für die Selfie-Kamera schnitt Samsung ein Lock oben rechts in den Bildschirm.
Reuters
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1. Einheitliche Steuerung

Android und Samsung haben erfolgreich die Hardwareknöpfe unterhalb des Displays eliminiert und frontfüllende Bildschirme populär gemacht. Dabei haben die beiden die Bedienung vernachlässigt: Apple hat mit dem iPhone X gezeigt, wie viel eleganter eine konsequente Gesten-Bedienung ist. Im Android-Universum ist das ein einziges Drama. Google hat eine komplizierte eigene Variante entwickelt, Huawei kopiert Apple, und Samsung versteckt die Knöpfe uninspiriert hinter Wischgesten. Zurück ans Zeichenbrett!

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