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Swisscom-Kunden surfen ab 2020 mit 5G

Swisscom rüstet ihr Mobilfunknetz für die Zukunft: 2020 schafft der Telecomriese die 2G-Technologie ab. Stattdessen gibts die schnellere Mobilfunktechnologie 5G.

Schneller surfen: Eine Kundin lässt sich in einem Swisscom-Shop in Bern beraten. (2. Juli 2015)
Schneller surfen: Eine Kundin lässt sich in einem Swisscom-Shop in Bern beraten. (2. Juli 2015)
Keystone

Wenn das Handy ein E anzeigt, statt beispielsweise 3G, dann braucht das mobile Surfen viel Geduld. Dann läuft die Datenübertragung nämlich über die 22-jährige 2G-Technologie. Die Swisscom unterstützt diese ab Ende 2020 nicht mehr, wie sie am Donnerstag mitteilte.

Ein paar Kunden, die noch an ihrem uralten Handy hängen, müssen sich bis dann ein neues Modell kaufen. Die alten Telefone aus den 1990er- und frühen 2000er-Jahren funktionieren nämlich nur mit der 2G-Technologie, wie Swisscom-Sprecher Carsten Roetz der Nachrichtenagentur sda sagte.

Freie Frequenzen für 5G

Die Swisscom schätzt, dass bis Ende 2020 nur noch etwa zwei Prozent ihrer Privatkunden ein Handy haben, das nur über die 2G-Technologie funktioniert.

Der Grund für die Abstellung ist, dass die Swisscom freie Frequenzen braucht: Sie will nämlich voraussichtlich 2020 die neue und schnellere Mobilfunktechnologie 5G einführen. Ausserdem soll die vierte Mobilfunkgeneration LTE (auch 4G genannt) weiterentwickelt werden, um mehr Kapazität und Geschwindigkeit bereitstellen zu können.

Auf dem 2G-Netz laufe heute lediglich 0,5 Prozent des mobilen Datenverkehrs, teilte die Swisscom mit. Die Technologie belege aber 30 Prozent der Antennenkapazität.

SDA/woz

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