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Facebook kupfert bei Whatsapp ab

Die neue Version des Facebook Messengers setzt wie Whatsapp auf Mobilnummern, um mehr Nutzer zu erreichen. Die Absicht dahinter ist klar.

Facebooks Messenger hat ein frisches Design erhalten und nimmt Anleihen bei Whatsapp.
Facebooks Messenger hat ein frisches Design erhalten und nimmt Anleihen bei Whatsapp.
Facebook
Der Messenger ist eine direkte Konkurrenz zu Whatsapp. Beim Marketing kann das kalifornische Unternehmen auf seine bestehende grosse Verbreitung zählen.
Der Messenger ist eine direkte Konkurrenz zu Whatsapp. Beim Marketing kann das kalifornische Unternehmen auf seine bestehende grosse Verbreitung zählen.
Jan Persiel (CC BY)
Dass die klassische SMS angesichts der Kurznachrichten-Apps unter Druck kommt, zeigt sich in den Büchern der Telekomanbieter. In Deutschland waren 2013 die Umsätze bei SMS und MMS erstmals rückläufig.
Dass die klassische SMS angesichts der Kurznachrichten-Apps unter Druck kommt, zeigt sich in den Büchern der Telekomanbieter. In Deutschland waren 2013 die Umsätze bei SMS und MMS erstmals rückläufig.
Graphik Bitkom
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Facebook spendiert seinem Messenger eine Rundumerneuerung. Ein neues Interface macht die Bedienung übersichtlicher, die Oberfläche reagiert schneller. Beim Design entfernt sich der Messenger vom bisherigen Facebook-Look, optisch erinnert die App mit ihrer schlichten, eleganten Aufmachung an iOS 7 .

Zentral ist, dass der Messenger neu nach der Mobilnummer des Nutzers fragt, ganz im Stil der Kurznachrichten-App Whatsapp. Diese populäre SMS-Alternative erlaubt es, kostenlose Kurznachrichten per Smartphone zu verschicken. Die neue Facebook-App kopiert diese Funktion rundweg: Wer dem Messenger die eigene Nummer freigibt, kann künftig anderen Messenger-Nutzern Nachrichten schicken, auch wenn diese keine Facebook-Freunde sind. Das ist von jeher der Kern von Whatsapp.

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