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Smartphone? Suchmaschine? Facebook-Aktie startet durch

«Kommt und schaut, was wir bauen»: Mark Zuckerberg lädt zu einer Grossveranstaltung am 15. Januar – und schürt damit hohe Erwartungen. Erstmals seit einem halben Jahr liegt das Papier wieder über 30 Dollar.

Hat mehr zu lachen als auch schon: Facebook-Geschäftsführerin Sheryl Sandberg.
Hat mehr zu lachen als auch schon: Facebook-Geschäftsführerin Sheryl Sandberg.
Mike Segar, Reuters

Die arg gebeutelten Facebook-Aktionäre können aufatmen – vorerst: In den vergangenen drei Monaten hat das Papier um 50 Prozent zugelegt. Allein am Mittwoch verzeichnete die Aktie einen Kursgewinn von 5,3 Prozent. Für den Aufschwung gibt es mehrere Gründe.

Analysten und Investoren loben die Anstrengungen des Netzwerks, im Mobilmarkt Fuss zu fassen, mittlerweile macht Facebook 150 Millionen Dollar Umsatz nur mit Werbung auf Smartphones und Tablets (3. Quartal 2012). Hinzu kommt eine Einladung, welche Facebook am Mittwoch verschickt hat: «Kommt und schaut, was wir bauen» ist darin zu lesen.

Eine iTunes-Konkurrenz?

Beobachter schliessen nicht aus, dass Mark Zuckerberg dannzumal ein eigenes Smartphone und/oder eine eigene Suchmaschine vorstellt. Seit längerem kursieren Meldungen (die Facebook nicht bestätigt), wonach mehrere Apple-Spezialisten nach Palo Alto, dem Hauptsitz von Facebook, gelockt worden seien und der taiwanesische Handyfertiger ein Facebook-Mobile baue.

Unternehmensgründer Mark Zuckerberg hat jedoch mehrmals darauf hingewiesen, nicht an der Entwicklung eines Social-Network-Handys interessiert zu sein. In US-Medien wird weiters spekuliert, das Netzwerk wolle eine iTunes-Konkurrenz lancieren.

Grosses Interesse an E-Commerce-Aktivitäten

Realistischer scheint die Ausweitung der E-Commerce-Aktivitäten zu sein. In diesem Bereich ist das grösste Netzwerk der Welt bereits aktiv: Ende September führte Facebook den Service Gifts (Geschenke) ein, mit welchem Nutzer Präsente an Facebook-Freunde senden können.

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