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Schmidt ruft Nordkorea zur Internetfreiheit auf

Der Google-VR hat die Führung des kommunistischen Landes bei seinem umstrittenen Besuch wiederholt kritisiert.

...von Bill Richardson, dem früheren Gouverneur des US-Bundesstaats New Mexico. (rechts, 7. Januar 2013)
...von Bill Richardson, dem früheren Gouverneur des US-Bundesstaats New Mexico. (rechts, 7. Januar 2013)
AFP
Richardson gab der südkoreanischen Agentur Yonhap zu Protokoll, der Besuch habe «private humanitäre Gründe».
Richardson gab der südkoreanischen Agentur Yonhap zu Protokoll, der Besuch habe «private humanitäre Gründe».
AFP
Zurück in Peking: Eric Schmidt wird in Peking von Medienleuten bestürmt. (10. Januar 2013)
Zurück in Peking: Eric Schmidt wird in Peking von Medienleuten bestürmt. (10. Januar 2013)
Ed Jones, AFP
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Bei seinem umstrittenen Besuch im abgeschotteten Nordkorea hat Google-Chef Eric Schmidt die Führung des Landes zur vollständigen Freiheit im Internet aufgerufen. Sollte das Netz zensiert bleiben, werde der kommunistische Staat weiter «zurückbleiben», sagte der Vorstandsvorsitzende des US-Technologieriesen am Donnerstag in Chinas Hauptstadt Peking. Dort war er zuvor gemeinsam mit dem früheren US-Botschafter bei den Vereinten Nationen, Bill Richardson, nach einem Besuch in Nordkorea eingetroffen.

Richardson forderte von Pyongyang seinerseits ein Moratorium für Raketentests und das nordkoreanische Atomprogramm. Richardson und Schmidt teilten mit, dass sie Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un während ihres Besuchs nicht getroffen hätten.

Kein Treffen mit inhaftiertem Bürger

Auch ein Treffen mit dem inhaftierten US-Bürger Kenneth Bae habe es nicht gegeben. Bae war im November festgenommen worden. Er war als Tourist nach Nordkorea gekommen und wurde nach offiziellen Angaben mit dem Vorwurf konfrontiert, ein Verbrechen gegen den Staat begangen zu haben.

Der offizielle Grund für die Mission Schmidts und Richardsons war unklar. Sie reisten als Privatbürger und repräsentierten weder die US-Regierung noch Google. Das US-Aussenamt hatte die Reise als «nicht konstruktiv» kritisiert.

Richardson ist mit der Lage in Nordkorea vertraut, weil er in den vergangenen 20 Jahren mit den dortigen Behörden über die Freilassung mehrerer festgenommener US-Bürger verhandelte. Kürzlich hatte Richardson mitgeteilt, der Sohn Baes habe mit der Bitte um Hilfe Kontakt zu ihm aufgenommen.

AFP/rek

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