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Eine Revolution, wie sie zuletzt das Internet auslöste

Soziale Netzwerke wie Twitter könnten für Unternehmen alles verändern, glauben Experten. Das Beispiel der SBB zeigt, was möglich ist – und welche Probleme sich ergeben.

Angela Barandun
«Sonnigen Tag weiterhin»: Über Twitter kommunizieren die SBB direkt mit ihren Kunden. (Bild: Screenshot @RailService/Twitter)
«Sonnigen Tag weiterhin»: Über Twitter kommunizieren die SBB direkt mit ihren Kunden. (Bild: Screenshot @RailService/Twitter)

Stellen Sie sich vor, Sie stehen auf dem Perron, warten auf Ihren Zug, sind pressiert – und auf der Anzeigetafel steht plötzlich «unbestimmte Verspätung». Kein Zugbegleiter in Sicht. Was nun? Warten Sie? Weichen Sie auf einen anderen Zug aus? Was geht am schnellsten? Am besten, man fragt die SBB: «Bin in Bern, will nach Zürich. Wie gehts am schnellsten? Der IC um 14.32 Uhr hat eine unbestimmte Verspätung.» Die SBB antworten innert Sekunden: «Dein Zug sollte in Bern mit rund 4 Minuten Verspätung abfahren. Darfst also gern den 14.32-Uhr-Zug nehmen.» Und kurz bevor der Zug den Bahnhof Zürich erreicht, eine weitere Information: «Verspätung aufgeholt. Dein Zug erreicht Zürich pünktlich :-) Sonnigen Tag weiterhin.»

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