Im Facebook-Google-Selbstversuch

Die über mich gesammelten Daten kann ich einsehen – und stelle dann fest: Von drei Behauptungen Zuckerbergs sind zwei falsch.

Der «Hotel-Witz» bei der Kongress-Anhörung war ja lustig, die Sache ist aber ziemlich ernst: Facebook-Chef Zuckerberg stand vor Politikern Red und Antwort.

Zu den einfachsten Dingen auf der Welt gehört, sich über ältere Menschen lustig zu machen, die mit der modernen Welt nicht mehr Schritt halten können. Und so war es nicht nur Mark Zuckerbergs roboterhafte Vorstellung vor dem US-Kongress, die letzte Woche im Netz kritisiert wurde, sondern mindestens ebenso häufig die verständnislosen Blicke, mit denen die Volksvertreter den Facebook-Chef bedachten. In Sachen Substanz blieben drei Dinge hängen, die Zuckerberg während seiner Anhörung sagte: Ein jeder Nutzer habe erstens die volle Hoheit über seine Daten, könne sie zweitens jederzeit in ihrer Gesamtheit herunterladen, und ausserdem sei man drittens nicht das einzige Unternehmen, das mit dem Datengeschachere sein Geld verdient.

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