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Tierschützer kritisieren virtuelles Fischen

«Unethisch und gewaltverherrlichend» nennt Peta Ubisofts neuen Ableger der Far-Cry-Serie. Dabei meinen die Aktivisten aber nicht das Niedermähen von fanatischen Sektenmitgliedern.

Die Tierschutzorganisation Peta hat Tierquälerei in einem Videospiel entdeckt. (Bild: Ubisoft)
Die Tierschutzorganisation Peta hat Tierquälerei in einem Videospiel entdeckt. (Bild: Ubisoft)

Die Tierrechtsorganisation Peta verlangt vom Spieleentwickler Ubisoft künftig keine Videospiele in Deutschland mehr zu vermarkten, die das Jagen und Töten von Fischen oder anderen Tieren glorifizieren und banalisieren. In einer offiziellen Pressemeldung heisst es weiter, dass Ubisoft stattdessen Spiele mit «frei lebenden Tieren» entwickeln soll, die das Töten nicht als Freizeitbeschäftigung verherrlichen.

Peta kritisiert dabei explizit das Spiel «Far Cry 5». Während in der Version 4 bereits Fische mit Sprengstoff getötet werden konnten, kann der Spieler in «Far Cry 5» mit der Fischerrute verschiedene Fischarten fangen und erhält dafür je nach Art Punkte.

In «Far Cry 5» wird nicht nur geballert, sondern auch gefischt. (Quelle: YouTube/GameSpot)

In ihrer Mitteilung warnt Peta vor der Verharmlosung des Fischens: «Angeln bedeutet, Fische in eine Falle zu locken, sie minuten- bis stundenlang Angst und Atemnot sowie einem oft qualvollen Todeskampf auszusetzen, bevor sie schliesslich erschlagen oder oft noch lebendig aufgeschnitten werden», wird die Meeresbiologin Dr. Tanja Breining zitiert.

Ubisoft reagierte bislang nicht auf die Vorwürfe. Es ist kaum davon auszugehen, dass der Hersteller seine Spiele an Petas Vorstellungen anpassen wird.

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