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Jobs führt Apple von zu Hause aus

Der erkrankte Firmenchef lenkt einem Bericht des «Wall Street Journal» zufolge trotz seiner Auszeit auch weiterhin die Geschicke des Technologiekonzerns.

rek
Trotzdem noch aktiv: Wie das «Wall Street Journal» berichtet, arbeitet Jobs von zu Hause aus.
Trotzdem noch aktiv: Wie das «Wall Street Journal» berichtet, arbeitet Jobs von zu Hause aus.
AFP
Am 9. Januar 2007 präsentierte er das iPhone, Apple war damit erstmals Player im Smartphone-Markt.
Am 9. Januar 2007 präsentierte er das iPhone, Apple war damit erstmals Player im Smartphone-Markt.
Keystone
Der MP3-Player iPod war 2001 ein Clou – ebenso wie iTunes, mit dem Jobs die gesamte Musikbranche aufmischte. Er brachte die Konzerne, welche sich über Tauschbörsen wie Napster beklagten, dazu, einzelne Songs für 99 Cent zu verkaufen. Im Bild: Jobs mit einem iPod Mini (2004).
Der MP3-Player iPod war 2001 ein Clou – ebenso wie iTunes, mit dem Jobs die gesamte Musikbranche aufmischte. Er brachte die Konzerne, welche sich über Tauschbörsen wie Napster beklagten, dazu, einzelne Songs für 99 Cent zu verkaufen. Im Bild: Jobs mit einem iPod Mini (2004).
AFP
Steve Jobs mit dem iMac (1998), der zum Kassenschlager wurde. Mit dem Computer brachte er Apple langsam zurück auf die Erfolgsstrasse.
Steve Jobs mit dem iMac (1998), der zum Kassenschlager wurde. Mit dem Computer brachte er Apple langsam zurück auf die Erfolgsstrasse.
Keystone
Jobs heiratete 1991 Laurene Powell. Das Paar hat drei Kinder. Aus einer früheren Beziehung stammt die Tochter Lisa Brennan-Jobs.
Jobs heiratete 1991 Laurene Powell. Das Paar hat drei Kinder. Aus einer früheren Beziehung stammt die Tochter Lisa Brennan-Jobs.
Screenshot
Grafische Benutzeroberfläche und Maus: Der 1984 präsentierte Apple Macintosh galt als revolutionär. Wegen seines hohen Preises verkaufte er sich anfangs aber nur schleppend.
Grafische Benutzeroberfläche und Maus: Der 1984 präsentierte Apple Macintosh galt als revolutionär. Wegen seines hohen Preises verkaufte er sich anfangs aber nur schleppend.
Keystone
Der Macintosh verursachte bei Apple hohe Kosten, es kam zu einem internen Machtkampf mit Chef John Sculley (Bild), den Jobs schliesslich verlor. Er musste 1985 das Unternehmen verlassen.
Der Macintosh verursachte bei Apple hohe Kosten, es kam zu einem internen Machtkampf mit Chef John Sculley (Bild), den Jobs schliesslich verlor. Er musste 1985 das Unternehmen verlassen.
Screenshot
Apple kämpfte früher mit gewaltigen wirtschaftlichen Problemen. Im August 1997 wurde Steve Jobs zurückgeholt und Vorstandsmitglied. Nach der Entlassung von Gil Amelio (Bild) im gleichen Jahr wurde er vorübergehend Geschäftsführer von Apple.
Apple kämpfte früher mit gewaltigen wirtschaftlichen Problemen. Im August 1997 wurde Steve Jobs zurückgeholt und Vorstandsmitglied. Nach der Entlassung von Gil Amelio (Bild) im gleichen Jahr wurde er vorübergehend Geschäftsführer von Apple.
Keystone
Der Mitgründer von Apple erinnert sich in einer «Bloomberg»-Dokumentation noch gut daran, wie Jobs schon in den 70er-Jahren prophezeite, dass einmal in jedem Haushalt ein Computer stehen wird. «Doch damals glaubte uns niemand.»
Der Mitgründer von Apple erinnert sich in einer «Bloomberg»-Dokumentation noch gut daran, wie Jobs schon in den 70er-Jahren prophezeite, dass einmal in jedem Haushalt ein Computer stehen wird. «Doch damals glaubte uns niemand.»
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Jobs sei weiterhin an strategischen Entscheidungen und Entwicklungen neuer Produkte beteiligt, zitierte das «Wall Street Journal» am Donnerstag informierte Kreise.

Jobs leite Treffen bei sich zu Hause und am Telefon. Er sei zudem auf dem Firmengelände von Apple im kalifornischen Cupertino und in der Öffentlichkeit im kalifornischen Palo Alto gesehen worden. Jobs arbeitet diesen Kreisen zufolge vor allem an der neuen Version des Tablet-Computers iPad, die in einigen Monaten auf den Markt kommen soll, und am für den Sommer geplanten neuen iPhone.

Auszeit zum dritten Mal

Jobs hatte vor rund drei Wochen angekündigt, er werde aus gesundheitlichen Gründen erneut eine Auszeit nehmen. Insgesamt ist es bereits das dritte Mal, dass der Apple-Chef krankheitsbedingt vorübergehend aus dem Tagesgeschäft aussteigt. Während seiner Pause 2009 unterzog er sich einer Lebertransplantation.

2004 war er wegen Bauchspeicheldrüsenkrebs operiert worden. Woran er derzeit genau leidet, sagte Jobs nicht. Auch die geplante Dauer seiner Pause nannte er nicht. Der Aktienkurs von Apple war nach der Ankündigung Jobs' abgesackt. Er gilt als das Herz und das Hirn bei Apple, seitdem er den Konzern ab 1997 nach zwölfjähriger Abwesenheit wieder auf Erfolgskurs gebracht hatte. Unter der Führung von Jobs wurden das iPhone, der iPod und das iPad eingeführt.

(AFP)

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