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Ein Kabel für alle Laptops

Mit jedem neuen Notebook kommt auch ein neues Ladekabel ins Haus. Das soll sich jetzt ändern.

Ein Standard könnte das Kabelchaos etwas entwirren.
Ein Standard könnte das Kabelchaos etwas entwirren.
Reuters

Noch vor ein paar Jahren gab es für Handys Nokia-Ladekabel, Sony-Ericsson-Ladekabel, Samsung-Ladekabel, iPhone-Ladekabel und noch unzählige weitere Varianten. Das hat sich dank der Einsicht der Hersteller und etwas staatlichem Druck inzwischen gebessert (Das einheitliche Handy-Ladegerät ist da).

Jetzt gibt es nur noch Handy-Ladekabel und Apple-Ladekabel. Der iPhone-Hersteller sträubt sich weiterhin gegen den gemeinsamen Standard und bietet stattdessen für 19 Franken Adapter an. Aber zwei Standards sind unbestritten besser als die vielen von früher.

Bei Laptops hat diese Entwicklung erst begonnen. Die in Genf ansässige Internationale Elektrotechnische Kommission (IEC), die schon den Standard für die Mobiltelefone lanciert hat, hat diese Woche für Anfang 2014 einen Standard für Laptops angekündigt.

Komfort und Nachhaltigkeit

Wenn sich die Hersteller dereinst daran halten, könnte das Kabel- und Ladegeräte-Wirrwarr bei den Laptops ein Ende nehmen. Aktuell sind die Ladegeräte verschiedener Hersteller nur selten kompatibel. Manchmal sind selbst die Ladekabel innerhalb der Produktpalette eines einzigen Herstellers unterschiedlich.

So kann man sich nur in seltenen Fällen das Ladekabel einer Kollegin oder eines Kollegen leihen, wenn man sein eigenes vergessen hat. Geht ein Laptop kaputt, wird meist auch das eigentlich noch einwandfreie Ladegerät unbrauchbar, da der neue Laptop ein anderes Kabel braucht. Mit einem Standard liesse sich nicht nur der Komfort verbessern, auch der Elektromüllberg würde kleiner werden.

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