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Der Apple-Verwalter

Tim Cook ist seit einem Jahr CEO von Apple. Die Zahlen stimmen, doch der Druck auf Apple steigt, «the next big thing» herauszubringen.

Wächter eines Imperiums: Tim Cook an einem Apple Event in San Franciso.
Wächter eines Imperiums: Tim Cook an einem Apple Event in San Franciso.
Eric Risberg, Keystone
Tim Cook arbeitet seit 1998 bei Apple, seit 24. August 2011 ist er CEO.
Tim Cook arbeitet seit 1998 bei Apple, seit 24. August 2011 ist er CEO.
Reuters
Cooks Management-Stil illustrierte «Fortune» mit folgender Anekdote aus den 90er-Jahren. Apple-Manager um Cook beraten über ein Problem in Asien. «Das ist schlimm», sagt er. «Jemand sollte sich direkt in China darum kümmern.» Eine halbe Stunde später blickt er einem der Anwesenden ins Gesicht und fragt: «Warum sind Sie eigentlich noch hier?»
Cooks Management-Stil illustrierte «Fortune» mit folgender Anekdote aus den 90er-Jahren. Apple-Manager um Cook beraten über ein Problem in Asien. «Das ist schlimm», sagt er. «Jemand sollte sich direkt in China darum kümmern.» Eine halbe Stunde später blickt er einem der Anwesenden ins Gesicht und fragt: «Warum sind Sie eigentlich noch hier?»
Keystone
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Tim Cook leitet seit 24. August 2011 die Geschicke von Apple. Nach einem Jahr kann sich seine Bilanz sehen lassen, Apple konnte sogar noch einmal zulegen (siehe Infobox). Die aktuellen Erfolge basieren allerdings auf Technologien, deren Grundlagen vor Jahren gesetzt wurden – «und zwar in sehr mutigen, riskanten und weitsichtigen Entscheidungen», sagt Wolf Lotter, Leitartikel-Schreiber des Wirtschaftsmagazins «brand eins» und Autor zahlreicher Bücher. Und die wurden noch unter Jobs gefällt. Cook sei der Mann für die Aufrechterhaltung der Produktion, der klassische Nachfolger. «Jedes Unternehmen kommt in diese Phase, in der Verwalter wichtiger sind als Innovatoren. Cook ist kein Innovator, was er auch nicht sein muss.»

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