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Leserreaktionen«Dieser Stoff gehört nicht ins Trinkwasser»

Leserinnen und Leser äussern sich zu aktuellen Themen. Unter anderem zum Pestizid Chlorothalonil und dessen Abbauprodukte.

Das in der Landwirtschaft während Jahrzehnten eingesetzte Pestizid kann über das Grund- auch ins Trinkwasser gelangen.
Das in der Landwirtschaft während Jahrzehnten eingesetzte Pestizid kann über das Grund- auch ins Trinkwasser gelangen.
Foto: Keystone

Zu «Gericht pfeift Bersets Experten erneut zurück»

Syngenta Agro stellt Fungizide mit dem Stoff Chlorothalonil her. Die Verwendung wurde per 1. Januar 2020 in der Schweiz verboten. Gegen das Verbot hat der Konzern Beschwerde eingelegt. Das Unternehmen ist der Ansicht, dass wissenschaftliche Grundlagen für das Verbot fehlen. Diese Frage wird in einem separaten Verfahren behandelt. Also fehlen aber auch die wissenschaftliche Grundlagen, dass Chlorothalonil für den Menschen nicht krebserregend sei! Dieser Stoff und seine Abbauprodukte gehören nicht ins Grund- beziehungsweise ins Trinkwasser. Ich will kein verpestetes Wasser. So einfach ist das. Grenzwerte hin oder her. Ferdinand Schweingruber, Niederönz

Zu «Aufstand gegen Corona-Lockdown»

Die vorgeschlagene Öffnungsstrategie des Bundesrates ist eine gute Lösung. Wir gewinnen Zeit, es wird Frühling und damit wärmer und es gibt mehr geimpfte Personen. Nationalrat Albert Rösti (SVP) und Co. haben leider immer noch nicht begriffen, wie eine Pandemie funktioniert. Mit solchen hirnlosen Forderungen riskieren sie für ihre Wirtschaft einen dritten Lockdown. Wo bleibt da die Wirtschaftsfreundlichkeit? Adrian Berger, Zollikofen

Zu «Berner Wölfin zum Abschuss freigegeben»

Das ist nur eine Ruhigstellung der geschädigten Tierhalter. Denn welcher Wildhüter lässt sich schon zum Buhmann machen und krümmt der Wölfin ein Haar? Um so mehr, dass die Verwaltung des Gantrischparks drei Wolfsrudel und ein Bärengehege auf ihrer Wunschliste haben! Ich bin gespannt auf die Ausreden der Verantwortlichen, wenn sich die Wölfin in die Schonzeit rettet und ihr die angerechneten Risse auf null gestellt werden. Das ist doch bereits zum jetzigen Zeitpunkt sicher. Dann beginnt die Mörderei wieder von vorne. Paul Bähler, Uetendorf

Zu «Braucht es eine ‹LexThoma›?»

Zu hohe Löhne müssten rasch sehr stark nach unten korrigiert werden – in dieser Zeit der Pandemie sowieso. Es ist ein Hohn sondergleichen, soviel Geld zu kassieren, wenn Andere gleichzeitig kaum mehr durchkommen. Aber eben: Die Reichen werden noch reicher, haben kein Gewissen und kennen überhaupt keineSolidarität. Anne Sollberger, Niederwangen

2 Kommentare
    weber anna

    Wir haben Wasseraufbereitungsanlagen und somit ist dieser Stoff gar nicht im Trinkwasser. Wir haben hervorragendes Trinkwasser, alles andere ist Quatsch.