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Wanderungen im Kanton BernDiese Ausflüge empfehlen unsere Leser

Ob am Gewässer, im Seilpark oder umgeben von Planeten: Die Tipps unserer Leserinnen und Leser sind vielseitig.

Ein traumhaftes Plätzchen, das zum Verweilen einlädt: Der Bachalpsee oberhalb von Grindelwald.
Ein traumhaftes Plätzchen, das zum Verweilen einlädt: Der Bachalpsee oberhalb von Grindelwald.
Foto: Daniela Ryf

Ein malerischer Bergsee

Der Bachalpsee erreicht man durch blühende Alpwiesen – und mit einem gewaltigen Ausblick auf die verschneiten Berge des Berner Oberlands. Es ist ein malerischer kleiner Bergsee mit kräftigen Farbgegensätzen. Ab Grindelwald gibt es zwei Varianten, um den Bachalpsee zu erreichen: entweder mit der Gondelbahn bis First, von dort ist es eine rund 50-minütige Wanderung. Oder man kann direkt ab Grindewald bis zum Bachalpsee wandern. Das dauert circa 4 Stunden.

Daniela Ryf, Liebefeld

Unterwegs auf dem Planetenweg

Für uns ist diese Wanderung naheliegend, da wir in Burgdorf wohnen und via Sandhohle – Binzberg – Kaltacker – Wynigen wandern. Wie der Name schon sagt, sind auf dem ganzen Weg Planeten aufgestellt. Die Route beginnt mit der Sonne, die so einiges an Wissbegierige vermittelt. Doch dieser Weg bietet noch viele andere Highlights: Man wandert an einsamen Höfen mit Geranien geschmückten Häuserfassaden vorbei, hie und da ein Bernersenn, der bellt.

Immer wieder zeigt sich der Oberbühlchnubel. Unterhalb dieses markanten Punktes hat «Sully» (Sullenberger), bekannt durch die Notlandung auf dem Hudson River, seine Vorfahren. Die Wanderung ist nicht überlaufen, man findet immer wieder ein Plätzchen zum Verweilen. Auch die Möglichkeit zum Grillen besteht. Was haben wir gestaunt, als wir oberhalb von Wynigen Mammutbäume entdeckten. Einer soll mit 50 Meter der höchste der Schweiz sein. Nach circa 3,5 Stunden mit ein paar Halts erreicht man schliesslich das Dorf Wynigen.

Zum Abschluss der Wanderung bietet sich eine Verköstigung in der Linde in Wynigen an. Der findige Wirt hat strassenseitig zwei Bänkli und Tischli platziert, wo man sich von der Wanderung am Schatten bestens erholen kann. Kindheitserinnerungen kommen dabei auf: Meistens Sonntagabends sass meine ganze Familie an der Dorfstrasse auf einem Bänkli oder Gartenmürli und schaute gespannt dem Verkehr zu. Die Freude war gross, wenn ab und zu ein Auto vorbeifuhr. Wir haben ihnen manchmal zugewinkt und uns gefreut, wenn der Gruss erwidert wurde.

Hans Arni, Burgdorf

Ein Highlight in der Region Gantrisch

Nur etwas für Schwindelfreie: Der Seilpark Gantrisch.
Nur etwas für Schwindelfreie: Der Seilpark Gantrisch.
Foto: BZ-Archiv

Die Region Gantrisch bietet viele Angebote von Wandern, Biken über Klettersteigen bis hin zum Seilpark. Der Weg dorthin kann gut auch zu Fuss oder mit dem Velo bewältigt und so die Region genossen werden. Der Seilpark Gantrisch befindet nicht in einem städtischen, sterilen Wald, sondern in einem grünen und lebendigen Wald. Die Parcours sind abwechslungsreich und bieten ab dem Alter von 5 Jahren wirklich jedem etwas. Für die ganz Mutigen geht es hinauf bis auf 36 Meter, auf die höchste Seilpark-Plattform der Schweiz. Wer nicht klettern mag, kann an einer der vielen Grillstellen bräteln, den Erlebnisweg erkunden oder Geocaches suchen gehen. Für mich immer wieder ein Highlight, um mit der ganzen Familie einen schönen Tag zu verbringen.

Maurus König, Konolfingen

Mit den Kindern zur Lobhornhütte

Dessert und gute Aussicht gibts bei der Lobhornhütte.
Dessert und gute Aussicht gibts bei der Lobhornhütte.
Foto: Bruno Petroni

Lobhornhütte im Lauterbrunnental: ein idealer Familienausflug mit den Kindern. Nur schon die Anfahrt mit dem Poschi oder PW nach Isenfluh mit seinen Kehrtunneln ist ein Erlebnis. Danach mit der kleinen Gondelbahn (max. 6 Personen) nach Sulwald und von dort in circa einer Stunde durch den märchenhaften Wald und entlang des Sulsbachs zum Sulsseeli (Badeutensilien mitnehmen!). Von dort über die Ebene zur Lobhornhütte zum Dessert, bei einer fantastischer Aussicht. Auf dem gleichen Weg gehts zurück und mit den Trottis oder dem Bähnli zurück nach Isenfluh.

Onlinekommentar von Markus Weber

Haben auch Sie einen Tipp für die Leserinnen und Leser, die diesen Sommer in der Region verbringen? Schreiben Sie uns eine Mail an redaktion@bernerzeitung.ch (Vermerk: Ausflugstipp). Schreiben Sie einen kurzen Text zu Ihrem Ausflugstipp. Was macht gerade diesen Ort für Sie zu etwas Besonderem? Wir werden laufend Beiträge von Leserinnen und Lesern online und in der Printausgabe dieser Zeitung publizieren. Bitte geben Sie Ihren Namen und Wohnort an.