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Klassikfestival in SaanenDiese aufbegehrerische Kraft passt

Zum Abschluss des Klassikfestivals Les Sommets Musicaux de Gstaad in Saanen hat sich die Kraft von Tschaikowskys Elegie durchgesetzt. Dank einem omnipräsenten Trio aus Frankreich.

Sie verschrieben sich völlig der Gefühlswelt von Tschaikowsky: Geiger Renaud Capuçon, Pianist Alexandre Kantorow und Cellist Victor Julien-Laferrière.
Sie verschrieben sich völlig der Gefühlswelt von Tschaikowsky: Geiger Renaud Capuçon, Pianist Alexandre Kantorow und Cellist Victor Julien-Laferrière.
Foto: Svend Peternell

Es ist wie ein Feuer, das lodert und verglimmt. Es ist wie das Leben, das nochmals bebt und – vorbestimmt – erlischen wird. Es ist wie eine Erinnerung, die aufflackert und dem Unausweichlichen Platz macht.

Und so kommt es einem vor, wenn man dem Geiger Renaud Capuçon (45), dem Pianisten Alexandre Kantorow (23) und dem Cellisten Victor Julien-Laferrière (30) zusieht und -hört. Sie spielen Peter Iljitsch Tschaikowskys Klaviertrio a-Moll op. 50 «In Erinnerung an einen grossen Künstler». Höchst intensiv und mit leidenschaftlicher Hingabe. Und doch auch vor dem Abgrund.

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