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Leserreaktionen«Diese Aktion ist eine Schande»

Meinungen von Leserinnen und Lesern zu aktuellen Themen.

Was ein nett gemeintes Präsent hätte sein sollen, erweist sich für die Berner Spitalgruppe als PR-GAU.
Was ein nett gemeintes Präsent hätte sein sollen, erweist sich für die Berner Spitalgruppe als PR-GAU.
Foto: screenshot/ Facebook Manuel C. Widmer

Zu «Insel-Gruppe verärgert Pflegende mit Kugelschreiber»

Kann niemand ernst nehmen

Diese Aktion ist eine Schande und eine demonstrativ negative Wertschätzung der über 10’000 Beschäftigten der Inselgruppe von Seiten der Chefs. Ein Kugelschreiber und dazu ein, zwei gute Worte, die niemand ernst nehmen kann. Und das nach dieser so stressigen Zeit für das Personal.

Samuel Koenig, Niederscherli

Zu «Bessere Rendite dank tieferen Gebühren»

Kein Anreiz zum Sparen

Immer wieder muss man hören, dass es Leute gibt, die absolut keine Geldreserve haben, nicht einmal ihren Mietzins zahlen können und um Geld nachsuchen müssen. Für mich ist unverständlich, dass man für sein Geld auf der Bank Null Zins erhält. So ist doch gar kein Anreiz zum Sparen vorhanden. Derweil arbeiten die Banken mit unserem Geld und erzielen grosse Gewinne. Das ist dem Sparer gegenüber nicht richtig. Infolgedessen hat das Sparen seinen Anreiz verloren. Es ist auch unverständlich, dass ein solches Vorgehen von unserer Regierung bestimmt wird. Der kleine Bürger wird weiterhin animiert zu konsumieren, wobei die aggressive Reklame hilft, dass dessen Geld verschwindet.

Johanna Saurer, Steffisburg

Zu «Ein grosser Wurf mit Defiziten»

Es braucht Zeit und Schnauf

Die Europäische Union hat noch viel zu lernen. Jedoch die unermüdliche Arbeit, das solidarische Zusammenstehen, die gemeinsamen Werte und die Bemühungen, die die Staats- und Regierungschefs an den Tag legen, damit eine Lösung für den Wiederaufbauplan mithilfe des Corona-Konjunkturpakets gefunden wird, sind grossartig. Seit hunderten von Jahren versuchen wir in der Schweiz die beste politische Lösung für unseren kantonalen Bund zu finden. Genauso ist es in der EU mit der Länder-Union. So wie der Bund die Kantone unterstützt, versucht die EU ihre Länder zu unterstützen. In der Schweiz wie auch in der EU gibt es Diskussionen, Verhandlungen, Kritiken und eine Neinsager-Partei. Hoffentlich hat die EU genügend Zeit und genügend Schnauf um durchzuhalten, wie auch die Schweiz sie hatte. Es ist unglaublich erfreulich, dass so ein Europäisches Gebilde gegründet wurde.

Hans Schmutz, Rubigen

Zitat des Tages

«Es ist unglaublich erfreulich, dass so ein Europäisches Gebilde gegründet wurde.»

Hans Schmutz, Rubigen

«Eine Sprachgrenze gibt es gar nicht»

Faszinierendes Hin und Her

Ich bin deutschsprachig und arbeite seit vielen Jahren in Biel. Schön finde ich dort, dass man sowohl unter Freunden als auch beispielsweise an Sitzungen ungeniert in der eigenen Sprache sprechen kann. Das hilft, sich präzise auszudrücken. Das Gegenüber versteht und antwortet ebenso in der eigenen Sprache. Zugleich bemüht man sich oft, auch in der anderen Sprache zu sprechen. Das gibt ein faszinierendes Hin und Her. Für mich ist das Arbeits- und Lebensqualität.

Andreas Engler, Bern