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Wie die Schweiz zu Donald Trumps Briefträgerin wurde

Geheimtreffen in einem Berner Luxushotel, Methoden «wie in einem Spionagefilm»: Wie die Schweizer Diplomatie dazu kam, im Iran die Interessen der USA zu vertreten.

Anhänger von Ayatollah Khomeini protestieren im November 1979 vor der besetzten US-Botschaft in Teheran mit einer Karikatur von Präsident Jimmy Carter. Foto: AP
Anhänger von Ayatollah Khomeini protestieren im November 1979 vor der besetzten US-Botschaft in Teheran mit einer Karikatur von Präsident Jimmy Carter. Foto: AP

Teheran, 3. Januar: In der Schweizer Botschaft trifft ein Fax der Trump-Regierung ein. Sein Inhalt: «Don’t escalate» – nicht eskalieren. Zuvor hatten die USA den hochrangigen iranischen General Qassim Soleimani gezielt getötet. Markus Leitner, der Schweizer Botschafter im Iran, macht sich unverzüglich auf den Weg zu Aussenminister Jawad Sarif, wo er gemäss dem «Wall Street Journal» persönlich empfangen wird.

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