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Wenn ein Berggipfel Sex heisst ...

Was bedeuten Bergnamen? Der Name Säntis geht wohl auf den Namen eines Alpbesitzers zurück. Und die Kaiseregg ist eine «Käseregg».

Der Name Calanda dürfte von lateinisch «calare» gleich herablassen kommen; gemeint sind die Schnee- und Steinlawinen. Das Foto zeigt das Calandamassiv vom Montalin aus.
Der Name Calanda dürfte von lateinisch «calare» gleich herablassen kommen; gemeint sind die Schnee- und Steinlawinen. Das Foto zeigt das Calandamassiv vom Montalin aus.
Wikipedia
Der Hohe Kasten im Appenzellerland ist so benannt nach der Form seines Gipfelaufbaus.
Der Hohe Kasten im Appenzellerland ist so benannt nach der Form seines Gipfelaufbaus.
Thomas Widmer
«Kaiseregg» ist sprachlich ein Fremdkörper in der demokratischen Schweiz. Der Urname lautet ja auch Käseregg.
«Kaiseregg» ist sprachlich ein Fremdkörper in der demokratischen Schweiz. Der Urname lautet ja auch Käseregg.
Thomas Widmer
Der Kamor, die «dunkle Geröllhalde».
Der Kamor, die «dunkle Geröllhalde».
Thomas Widmer
Der Name des Niesen, der perfekten Pyramide über dem Thunersee, könnte auf einen reichen Bernburger namens Chunrad Niesso zurückgehen.
Der Name des Niesen, der perfekten Pyramide über dem Thunersee, könnte auf einen reichen Bernburger namens Chunrad Niesso zurückgehen.
Thomas Widmer
Blick vom Triesenberg Richtung Pizol. Dass dessen Name im Rätoromanischen wurzelt («Piz Ault» gleich Hoher Berg), ist nicht verwunderlich. Das rätoromanische Siedlungsgebiet zog sich einst das Rheintal hinab bis praktisch zum Bodensee und umfasste auch das Seeztal und die Walensee-Ufer.
Blick vom Triesenberg Richtung Pizol. Dass dessen Name im Rätoromanischen wurzelt («Piz Ault» gleich Hoher Berg), ist nicht verwunderlich. Das rätoromanische Siedlungsgebiet zog sich einst das Rheintal hinab bis praktisch zum Bodensee und umfasste auch das Seeztal und die Walensee-Ufer.
JNM
Der Säntis, höchster Berg der Appenzeller Alpen. Einst soll an seinem Fuss ein Mann namens Sambutinus gesiedelt haben.
Der Säntis, höchster Berg der Appenzeller Alpen. Einst soll an seinem Fuss ein Mann namens Sambutinus gesiedelt haben.
Thomas Widmer
Zwei Glarner, der Selbsanft (links) und der Tödi. Dem einen wollte man beikommen, indem man ihm einen sanften Namen gab. Und im Namen des anderen hockt womöglich die «Ödi».
Zwei Glarner, der Selbsanft (links) und der Tödi. Dem einen wollte man beikommen, indem man ihm einen sanften Namen gab. Und im Namen des anderen hockt womöglich die «Ödi».
Wikipedia
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Agassizhorn. Der Berg unweit des Finsteraarhorns ist benannt nach Louis Agassiz, Naturforscher des 19. Jahrhunderts. In jüngerer Zeit gab es Angriffe auf Agassiz, der ein Rassentheoretiker war; seither kursiert der Vorschlag, den Berg in Rentyhorn umzutaufen. Dies zum Andenken an den Plantagensklaven Renty, den Agassiz zwecks Dokumentierung einer «minderwertigen Rasse» fotografieren liess.

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