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Ein ostdeutsches Dorf nimmt es mit Mr. Adlon auf

Auf der Halbinsel Wustrow an der Ostsee soll ein Ferienresort entstehen. Die Anwohner wollen aber ihre Ruhe. Über einen Kampf, den bisher die Natur gewinnt.

Umwuchert von Wildnis und Geheimnissen: Die ehemaligen Unterkünfte russischer und deutscher Soldaten auf der Halbinsel Wustrow sind seit Jahrzehnten für die Bevölkerung tabu. Foto: Berthold Steinhilber (Laif)
Umwuchert von Wildnis und Geheimnissen: Die ehemaligen Unterkünfte russischer und deutscher Soldaten auf der Halbinsel Wustrow sind seit Jahrzehnten für die Bevölkerung tabu. Foto: Berthold Steinhilber (Laif)

Da stehen sie wieder an diesem Zaun, der ihren Strand zerschneidet. Weisser Sand, blaue Ostsee. Und dann dieses Eisengitter und das Schild: «Betreten strengstens verboten. Munitionsbelastetes Gebiet. Explosionsgefahr».

Hinter der Absperrung beginnt die Halbinsel Wustrow, zwischen Wismar und Rostock. Die vielleicht geheimnisvollste Landzunge Deutschlands. Maria Pinkis und Ulrike Feine kommen oft hierher und schauen rüber. Es sind nur ein paar Minuten von ihren Häusern in Rerik, Mecklenburg-Vorpommern, immer am Ufer entlang. «Das zieht ja auch magisch an», sagt Ulrike Feine, Anfang 50, Heilpraktikerin und Stadtvertreterin für die SPD.

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