ABO+

Unpolitisch zu sein, wird gerade unsexy

Bisher mussten Manager Resultate liefern, nicht politische Meinungen. Jetzt scheint der Wind zu drehen.

Karin Kofler@sonntagszeitung

Ein Kollege hat diese Woche in einem klugen Kommentar über die Geschäftspolitik von Roger Federer geschrieben. Er kritisierte dessen Showkämpfe in dem von Unruhen geprägten Südamerika. Und die Tatsache, dass der Tennisgott seinen Einfluss nicht besser nütze, um auf Missstände hinzuweisen. Stattdessen konzentriere er sich lieber darauf, Geschäfte zu machen – frei vom ­Getöse politischer Unruhen. ­«Federer will eine Konsensfigur sein, die alle toll finden sollen.»

Diese Inhalte sind für unsere Abonnenten. Sie haben noch keinen Zugang?

Erhalten Sie unlimitierten Zugriff auf alle Inhalte:

  • Exklusive Hintergrundreportagen
  • Regionale News und Berichte
  • Tolle Angebote für Kultur- und Freizeitangebote

Abonnieren Sie jetzt