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Der Frauenstreik hat erste politische Folgen

In der Zürcher Justizdirektion landen Bewerbungsdossiers neu ohne Foto und Geschlecht auf den Tischen der Chefinnen und Chefs.

Vereinter Kampf: Es gilt, den geschaffenen Raum zu halten. Foto: Samuel Schalch
Vereinter Kampf: Es gilt, den geschaffenen Raum zu halten. Foto: Samuel Schalch

War eigentlich jemand nicht dabei? Der Eindruck, Tage nach dem Frauenstreik, ist dieser: Ausnahmslos jede in Zürich, Winterthur und überall sonst in der Schweiz hat am vergangenen Freitag die Strasse eingenommen und «Gleichberechtigung, jetzt» gefordert.

Und das Gefühl, das seither wächst, ist dieses: Eine solche Masse, insgesamt werden es über 500'000 Menschen gewesen sein, kann nicht falschliegen in dem, was sie verlangt – Lohngleichheit, bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf, flexible Arbeitsmodelle, Elternzeit, kein Sexismus. Dieses wuchtige Zeichen wollen nun jene nutzen, die für den Frauenstreik über Monate hinweg mobilisiert hatten. Es sind Gewerkschaften, Politikerinnen, aber auch Netzwerke, die sich eigens für den Streiktag bildeten.

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