Zum Hauptinhalt springen

TV-Sender wollen mehr Geld für zeitversetztes Fernsehen

Immer mehr Schweizer überspringen die TV-Werbung. Dadurch sinken die Einnahmen der Sender. Nun sollen Swisscom, UPC und Co. mehr bezahlen.

Werbefrei: Immer mehr Schweizer schauen zeitversetztes Fernsehen.
Werbefrei: Immer mehr Schweizer schauen zeitversetztes Fernsehen.
Christian Beutler, Keystone

Später nach Hause zu kommen und deshalb den Anfang der Lieblingssendung zu verpassen, ist schon lange kein Problem mehr. Viele TV-Junkies schalten sogar absichtlich etwas später ein. So können sie die lästige Werbung überspringen.

Laut der Interessengemeinschaft Radio und Fernsehen (IRF) schauen sich 20 Prozent der 15- bis 59-jährigen Zuschauer die Sendungen zeitversetzt an. Noch vor drei Jahren lag der Wert bei 8 Prozent. Die TV-Seher schauen sich die Sendungen nicht nur dann an, wann sie wollen, sondern sie überspringen dabei meist auch die Werbung. Dadurch entgehen den TV-Sendern Millioneneinnahmen. Diese wollen sie nun von TV-Anbietern wie UPC oder Swisscom ersetzt haben.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.