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So chaotisch kommuniziert Trump während der Coronavirus-Krise

Für den US-Präsidenten ist das Virus mal harmlos, mal ein Schwindel. Nun ist das Ausland schuld.

Von einem Extrem ins andere: Donald Trump verunsichert mit seinen widersprüchlichen Aussagen zum Coronavirus. Video: Tamedia

Das Video zeigt, wie planlos Donald Trump mit der Coronavirus-Krise umgeht. Als die ersten Fälle in den USA bekannt wurden, verharmloste er zunächst. Dann beschuldigte er die Demokraten und Medien: Beim Virus handle es sich um einen Schwindel der Demokraten und die Medien würden Panik schüren.

Auch die wirtschaftliche Bedrohung spielte Trump herunter. Da die Amerikaner nun weniger reisen, würde mehr Geld im Inland ausgegeben. «Das gefällt mir», sagte er. Am Mittwoch nun die grosse Wende. Trump richtete sich an die Bevölkerung und sprach von einer grossen Bedrohung. Er nannte keine Zahlen zu Infizierten und Toten, sondern verkündete, dass ab Freitag alle Flüge von Europa in die USA eingestellt werden.

Unterdessen sind über 1300 US-Amerikaner infiziert. 38 Personen starben. Auf Trumps Rede reagierte die Börse negativ. Der US-Standardwerteindex Dow Jones brach um mehr als neun Prozent ein. Das ist der grösste Kurssturz seit dem «Schwarzen Montag» von 1987.

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