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Polen rückt weiter nach rechts

Die nationalkonservative Partei des früheren Regierungschefs Jaroslaw Kaczynski hat bei der Parlamentswahl laut Hochrechnungen die absolute Mehrheit erreicht.

Parteichef Kaczynski und Spitzenkandidatin Beata Szydlo feiern ihren Wahlsieg in Warschau.
Parteichef Kaczynski und Spitzenkandidatin Beata Szydlo feiern ihren Wahlsieg in Warschau.
Pawel Kopcynski, Reuters

Bei der Parlamentswahl am Sonntag in Polen hat die erzkonservative, in Teilen offen nationalistische Partei des Rechtspopulisten Jaroslaw Kaczynski triumphiert. Prognosen zufolge erhielt die PIS 39,1 Prozent der Stimmen und wurde zur deutlich stärksten Kraft im neuen Sejm, dem polnischen Parlament. Die liberalkonservative Bürgerplattform (PO) erlitt eine dramatische, möglicherweise existenzgefährdende Niederlage. Die PO, die unter Ministerpräsidentin Ewa Kopacz und ihrem Vorgänger, EU-Ratspräsident Donald Tusk, acht Jahre lang regiert hatte, verlor rund 16 Punkte und stürzte auf rund 23 Prozent ab.

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