ABO+

«Rytz ist meine Traumbundesrätin»

Bei den Grünen steigt der Druck, bei der Bundesratswahl im Dezember anzutreten. Mitglieder schwärmen von Regula Rytz und wollen sie portieren.

Regula Rytz beim Schminken vor der Elefantenrunde der Parteipräsidenten anlässlich der eidgenössischen Perlamentswahlen am Sonntag, 20. Oktober 2019 im Bundeshaus in Bern.

Regula Rytz beim Schminken vor der Elefantenrunde der Parteipräsidenten anlässlich der eidgenössischen Perlamentswahlen am Sonntag, 20. Oktober 2019 im Bundeshaus in Bern.

(Bild: Keystone Peter Klaunzer)

Adrian Schmid@adschmid

Selbst Präsidentin Regula Rytz gerät ins Wippen, während sich die Schar der gewählten Bundesparlamentarier auf der Bühne versammelt. Aus dem Lautsprecher ertönt «Don’t Stop Me Now» von Queen. Zwei Wochen nach den Wahlen feierten die Grünen gestern Samstag an ihrer Delegiertenversammlung in Bern ausgiebig ihren Sieg. Doch die Feierszene ist keineswegs so harmlos, wie sie im ersten Moment erscheint. Mit dem gewählten Titel signalisieren die Grünen den anderen Parteien, dass sie sich auf dem Weg in den Bundesrat nicht aufhalten lassen wollen. Mehr noch: Der Song kann als eine glatte Provokation an die Adresse der FDP verstanden werden, der die Grünen einen Bundesratssitz abjagen möchten. Ausgerechnet die Freisinnigen warben nämlich im Wahlkampf mit dem verstorbenen Queen-Sänger Freddie Mercury.

Diese Inhalte sind für unsere Abonnenten. Sie haben noch keinen Zugang?

Erhalten Sie unlimitierten Zugriff auf alle Inhalte:

  • Exklusive Hintergrundreportagen
  • Regionale News und Berichte
  • Tolle Angebote für Kultur- und Freizeitangebote

Abonnieren Sie jetzt