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Herr Würth, wird die EU nun die Daumenschrauben anziehen?

Der St. Galler Regierungsrat Benedikt Würth sagt, es brauche nun einen Modus vivendi mit der EU für die Zeit bis 2020. (Archiv)

Der Bundesrat hat soeben den Rahmenvertrag publiziert. Was halten Sie von diesem Schritt?

Der Bundesrat scheut sich aber weiter vor dem Entscheid, den Entwurf zum Rahmenvertrag abzulehnen oder zu billigen.

Bis wann werden die Kantone eine konsolidierte Haltung entwickelt haben?

Die EU möchte aber nicht weiter zuwarten. Nebst der Börsenäquivalenz könnte sie weitere Nadelstiche setzen, etwa der Verzicht darauf, das Abkommen zur Erleichterung von Im- und Exporten aufzudatieren.

Sie befürchten nicht, dass die EU die Daumenschrauben anziehen wird?

Müsste die Schweiz weitere Gegenmassnahmen erlassen, etwa den EU-Transitverkehr durch unser Land erschweren?

Die Schweiz soll also auf die Zähne beissen und auf bessere Zeiten warten?

Als grösster Streitpunkt gilt der Lohnschutz. Sehen Sie das auch so?

Können Sie präziser werden?

Ist der Lohnschutz für die Kantone sakrosankt?

Die Gewerkschaften wollen kein Jota von ihrer Haltung abweichen, die SVP lehnt den Vertrag ohnehin ab. Das Abkommen ist doch faktisch tot.

Was könnte denn den Vertrag retten?

Sehen Sie Chancen für eine neue Dynamik, sollte der Brexit vollzogen sein?