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«Nehmen wir an, der Scheich von Katar sitzt im Gotthard-Stau fest»

Moritz Leuenberger bezeichnet die zweite Röhre am Gotthard als «verfassungswidrig». Was der Alt-Verkehrsminister befürchtet.

Mit Moritz Leuenberger sprachen Fabian Renz und Stefan Häne
«Niemand kennt die Prioritäten kommender Generationen»: Alt-Verkehrsminister Moritz Leuenberger. Foto: Urs Jaudas
«Niemand kennt die Prioritäten kommender Generationen»: Alt-Verkehrsminister Moritz Leuenberger. Foto: Urs Jaudas

Als langjähriger Verkehrsminister kennen Sie die verkehrspolitischen Sensibilitäten der Schweizer. Sollen wir am 28. Februar auf ein Ja des Volks zur zweiten Gotthardröhre wetten?

Jede Prognose vor einer Abstimmung trägt ihrerseits selber zur Meinungs­mache bei. Ich möchte nicht zu solchen Mitteln greifen, sondern auf die Vergangenheit verweisen. Der Gegenvorschlag zur Avanti-Initiative, über den wir 2004 abstimmten, scheiterte vor allem aus ­einem Grund: weil das Parlament die zweite Gotthardröhre als Option in die Vorlage packte.

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