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Die Pegida-Bewegung hat Dresden gespalten

Vor einem Jahr marschierten erstmals «Patrioten» gegen die «Islamisierung». Inzwischen kämpft die ostdeutsche Stadt um ihre Identität.

Pegida-Anhänger demonstrieren vor der Hofkirche in Dresden. Foto: Reuters
Pegida-Anhänger demonstrieren vor der Hofkirche in Dresden. Foto: Reuters

Die Bewegung war noch diffus und rätselte selber über ihre Ziele, als sich am 20. Oktober 2014 erstmals «besorgte Bürger» unter dem Banner der «Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes» trafen. In ihren Anfangs- und Hochzeiten um die Jahreswende 2014/15 sei Pegida noch keine Bewegung von Ausländerfeinden gewesen, schreibt der Dresdner Politologe Hans Vorländer in der «Frankfurter Allgemeinen». Nur etwa ein Drittel der Teilnehmer habe islamophobe Einstellungen erkennen lassen. «Die Mehrheit übte fundamentale Kritik an Politik, Medien und der Funktionsweise der praktizierten Demokratie.»

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